Gabriel: Union tat zu wenig für die Einheimischen

Sigmar Gabriel (SPD)
Sigmar Gabriel (SPD)

Berlin. Bundesaußenminister und Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Unionsparteien vorgeworfen, in der Flüchtlingskrise den Deutschen das Gefühl vermittelt zu haben, für sie werde nicht genügend getan. „Wir müssen den Deutschen zeigen: Wir sind ein starkes Land und niemand soll wegen der Flüchtlinge vergessen werden“, sagte Gabriel der „Bild“. Tatsache sei jedoch, so Gabriel: „CDU und CSU blockieren, wo sie nur können. Sogar die 3.000 neuen Stellen bei der Bundespolizei mussten wir gegen Schäubles Widerstand durchsetzen. Das beweist doch: Die Union wollte nichts für die Einheimischen tun. CDU/CSU tragen ein gehöriges Maß Mitschuld daran, wenn sich ein Teil der Menschen in Deutschland vergessen fühlt.“ Wichtig sei, so der Minister, „allen zu zeigen, dass niemand vergessen wird“. Gabriel: „Wir haben eine doppelte Integrationsaufgabe: Die zu integrieren, die neu zu uns kommen. Aber auch die beieinander zu halten, die schon immer hier leben. Das begreifen CDU und CSU bis heute nicht.“ +++


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1 Kommentar

  1. Dafür hatte der falsche Fuffziger Schäuble seinerzeit Gabriel als „erbarmungswürdig“ beschimpft!
    Und Gabriel hatte Doch Recht!
    Daher: Kein Kreuz in die Raute!‬
    ‪https://youtu.be/dOa-fcp74uU‬

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