Gabriel begrüßt Eon-Aufspaltung

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Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Entscheidung von Eon begrüßt, sich von seiner Sparte konventioneller Energieerzeugung zu trennen. "Mit seiner Entscheidung stellt sich Eon konsequent auf und zieht als erstes Unternehmen die Konsequenz aus einer sich völlig gewandelten Welt der Energieversorgung. Das schafft durchaus neue Chancen", sagte Gabriel der "Rheinischen Post".

Der Wirtschaftsminister gehe davon aus, dass die Arbeitsplätze und die Mitbestimmungskultur in beiden neuen Unternehmen erhalten bleiben und die Unternehmen auch ihren Verpflichtungen zur finanziellen Rückstellung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle nachkommen, erklärte ein Ministeriumssprecher weiter. Der Bundeswirtschaftsminister sehe eine Reihe positiver Ansatzpunkte in der Eon-Entscheidung: Mit der Fokussierung auf Erneuerbare Energien, intelligente Netze und innovative Energiekonzepte könne die neue Eon einen wesentlichen Beitrag zur Transformation der Energieversorgung in Deutschland leisten. Dies könne zugleich die Energiepolitik der Bundesregierung unterstützen.

Strategiewechsel kommt bei Anlegern gut an

Die Ankündigung des Energiekonzerns Eon, künftig auf konventionelle Energieträger wie Atomkraftwerke, Gas und Kohle zu verzichten, kommt bei den Anlegern offenbar sehr gut an. Am Montag schoss der Wert der Eon-Aktie an der Frankfurter Börse zwischenzeitlich um bis zu sechs Prozent in die Höhe und hielt sich am Vormittag kontinuierlich rund vier Prozent im Plus. Das Unternehmen will die konventionellen Energieträger in einem neuen Unternehmen bündeln und dieses an die Börse bringen. Unter dem bisherigen Namen Eon wird hingegen langfristig nur noch auf erneuerbare Energien, auf Energienetze und Kundenangebote gesetzt. +++ fuldainfo


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