Mit einer weiteren Premiere von „Die Päpstin – Das Musical“ ist am Freitagabend im Fuldaer Schlosstheater der „Fuldaer Musical Sommer“ in die diesjährige Spielsaison gestartet. Für „Die Päpstin“ war dies bereits die 7. Premiere. Noch in diesem Sommer wird im Fuldaer Schlosstheater die 300. Aufführung von „Die Päpstin“ gespielt. Produzent Peter Scholz von der spotlight musical GmbH hieß die rund 800 Besucherinnen und Besucher – darunter auch Hessens ehemaliger Ministerpräsident, Oberbürgermeister der Stadt Kassel a.D., Hans Eichel (SPD), – willkommen. Besondere Grußworte galten dem Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, und den regionalen Partnern, „die den Musical Sommer Fulda zu dem gemacht haben, was er ist: Das erfolgreichste Bühnenfestival in Hessen seit 15 Jahren.“
Weiter verweis Scholz auf die Wirtschaftsjunioren, die heute in ihre Landeskonferenz gestartet sind und deren zahlreiche Konferenzteilnehmerinnen und – teilnehmer, der der gestrigen Premiere beiwohnten. Fulda ist in diesem Jahr Gastgeber für die Landeskonferenz, die noch bis zum Sonntag tagt. Wie Scholz gestern Abend mitteilte, werde er persönlich immer wieder mit der Frage konfrontiert: „Ist die Päpstin für Fulda das, was der ‚Jedermann‘ von Hugo Hofmannsthal für Salzburg ist?“ Hierzu Peter Scholz: „2003 erreichte der Jedermann in Salzburg die 500. Vorstellung, aber dafür hat er auch 83 Jahre gebraucht; wir hingegen bekommen die 300. Vorstellung in sieben hin, ich glaube, da sind wir besser.“ Das „Die Päpstin“ nach seiner Auffassung „so erfolgreich“ ist, liegt für den Produzenten der in Fulda ansässigen Musicalproduktionsfirma „natürlich an der tollen Geschichte von Donna Cross“ und „natürlich an der tollen Musik von Dennis Martin“, dem Komponisten der literarischen Adaption – nicht zu vergessen, „dass wir diese Erfolgsgeschichte hier natürlich auch schon so lange schreiben und sich das immer wieder weiter kommuniziert hat“, so Scholz.
„Die Geschichte ist moderner denn je. Auch in der Presse wird das Thema ‚Gleichberechtigung‘ immer öfter aufgegriffen, und das nicht nur wegen der ‚Me Too‘-Debatte, sondern zum Beispiel auch wegen der freien Initiative von Frauen ‚Maria 2.0‘“, sagte Peter Scholz. „Die Päpstin ist das Bühnenstück, das dieses Problem am Stärksten und Intensivsten überhaupt verdeutlicht. Der Deutsche Bühnenverein tagte heute im Staatstheater Nürnberg; ein Thema hier ist die Gleichberechtigung von Frauen auf Deutschen Bühnen, und in der Schweiz sind heute alle Frauen zum sogenannten ‚Generalstreik‘ aufgerufen, um für ihre Rechte einzustehen. Ich denke, dass wir das optimale Thema dafür gefunden haben.“ +++ ja


Kann mich Herbert nur anschließen. Viele Bilder sind das wichtigste. Wer liest bei den meisten Medien was?
Es liegt auch an der tollen Geschichte von Donna Cross … Ich frage mich nur, warum das Ganze dann nicht auch umgesetzt wurde. Ich weiß nicht, was die PseudoMedien in Osthessen gesehen haben. Wenn ich so manche Rezensionen lese, frage ich mich, ob die überhaupt da waren. Oder sie lassen sich von den wahrscheinlich bestellten „Stimmungsmachern“ animieren. Die scheinen übrigens bei allen Musicals anwesend zu sein. Toll, Klasse, hervorragend und sonstige lobende Bemerkungen habe ich im Nachgang und in der Pause im Publikum kaum gehört. Wenn man etwas nicht zerreißen möchte, dann kann man es wie fdi machen. Sachlich über den Grund berichten. Aber wie ich schon öfter sagte, in Fulda und Osthessen ist eben sehr viel genetztwerkt. Und da gehört die wohlwollende Berichterstattung dazu, auch dann, wenn es noch so mittelmäßig oder gar schlecht ist.