Fulda: Ehemaliges „Gummi“-Gelände könnte Teil des Hessentags werden

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Im Rahmen der Vorbereitungen für den Hessentag wird derzeit auch das stillgelegte „Gummi“-Gelände im Fuldaer Industriegebiet in die Planungen einbezogen. Nach Informationen aus dem Umfeld der Organisation hat es hierzu in den vergangenen Tagen mehrere Abstimmungstermine mit Beteiligten aus Wirtschaft, Stadtplanung und Veranstaltungslogistik gegeben.

Im Mittelpunkt steht offenbar die Idee, das Gelände thematisch in das Programm einzubinden. Diskutiert wird unter anderem ein Konzept, das die industrielle Vergangenheit des Standorts aufgreift und für Besucher erlebbar macht.

Konkret ist dabei von einer geführten Route die Rede, die unter einem Arbeitstitel wie „Vom Kautschuk zum Reifen“ entwickelt wird. Diese soll Einblicke in die frühere Nutzung des Areals geben und die einzelnen Schritte der Verarbeitung anschaulich darstellen. Nach ersten Überlegungen könnten dabei sowohl bestehende Hallenbereiche als auch ausgewählte Außenflächen einbezogen werden.

Aus Planungskreisen heißt es, man sehe darin die Möglichkeit, einen weniger bekannten Teil der Fuldaer Industriegeschichte in den Hessentag zu integrieren. Gleichzeitig könne das Angebot dazu beitragen, Besucherströme zu entzerren und zusätzliche Programmpunkte außerhalb der Innenstadt zu schaffen.

Allerdings sind noch zahlreiche Fragen offen. Insbesondere Sicherheitsauflagen, Zugangsbeschränkungen und die technische Umsetzung der Führungen würden derzeit geprüft. Auch sei unklar, in welchem Umfang das Gelände tatsächlich freigegeben werden könne.

Offiziell bestätigt sind die Pläne bislang nicht. Eine Sprecherin erklärte auf Anfrage lediglich, man prüfe „verschiedene Optionen, um historische und wirtschaftliche Aspekte der Region in das Programm einzubinden“.

Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. +++


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