Frauenklinik Fulda führt neues Verfahren gegen starke Regelblutungen ein

Die Frauenklinik des Klinikums Fulda bietet Frauen mit starken oder schmerzhaften Regelblutungen ab sofort eine neue, schonende Behandlungsmethode an. Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Martin C. Koch wird die sogenannte Endometriumablation mit Hochfrequenz-Energie eingesetzt. Das Verfahren kommt ohne Bauchschnitt aus, erhält die Gebärmutter und kann eine Alternative zu einer langfristigen medikamentösen Behandlung oder einer Gebärmutterentfernung sein.

Bei dem etwa fünfminütigen Eingriff wird die Gebärmutterschleimhaut mit Wärme gezielt verödet. Dadurch bleiben die Regelblutungen bei vielen Patientinnen aus oder fallen deutlich schwächer aus. Auch Regelschmerzen und Beschwerden vor der Menstruation können sich verbessern. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant oder tagesklinisch, sodass viele Frauen das Krankenhaus bereits nach wenigen Stunden verlassen und am nächsten Tag in ihren Alltag zurückkehren können.

Das Verfahren eignet sich ausschließlich für Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch. Vor der Behandlung wird geprüft, ob andere Ursachen wie Myome oder Polypen für die Beschwerden verantwortlich sind. Eingesetzt wird die Methode vor allem dann, wenn Medikamente nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Mit dem neuen Angebot erweitert das Klinikum Fulda sein Spektrum an minimalinvasiven Behandlungsmöglichkeiten für Frauen mit chronisch starken Blutungsbeschwerden. +++


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