Fortbildungsreihe zur nachhaltigen Bildung auf Burg Fürsteneck

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Mit einer breit angelegten Fortbildungsreihe zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) setzt die Akademie Burg Fürsteneck ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit. Möglich wird das Angebot durch eine großzügige Förderung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen. Angesprochen sind Pädagoginnen und Pädagogen, Fachkräfte der Sozialarbeit sowie alle Interessierten, die Bildungs- und Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten wollen.

Die Besonderheit der Reihe liegt nicht nur in ihrer inhaltlichen Ausrichtung, sondern auch in den Rahmenbedingungen: Die dreitägigen Workshops können inklusive Einzelzimmer und Vollverpflegung für lediglich 80 Euro gebucht werden. Damit wird ein niedrigschwelliger Zugang zu hochwertiger Weiterbildung geschaffen.

Unter dem Titel „BNE in der Bildungspraxis“ werden an insgesamt drei Terminen kompakte Workshops angeboten, die Theorie und Praxis eng miteinander verzahnen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch zwischen den Teilnehmenden, die Reflexion der eigenen Haltung sowie die Frage, wie sich Nachhaltigkeit handlungsorientiert und ohne Überforderung vermitteln lässt.

Den Auftakt bildet Ende April der Workshop zum Thema „Nachhaltiger Konsum“. Die Referentinnen Luna Steiner und Sandra Willert verbinden dabei fundiertes Fachwissen mit praxisnahen Methoden, die zu einem bewussteren Umgang mit Konsum anregen sollen. Neben Perspektivwechseln und Selbsterfahrungen spielt vor allem der Transfer in die eigene pädagogische Arbeit eine zentrale Rolle. Auch fachfremde Interessierte sind ausdrücklich eingeladen, sich mit den Veränderungen von Produktions- und Konsumpraktiken auseinanderzusetzen.

Anfang Juni folgt ein weiterer Workshop, der sich mit regionaler Identität beschäftigt und die Frage stellt, wie nachhaltiges Denken und Handeln im Spannungsfeld von Stadt und Land gestaltet werden kann. Unter der Leitung von Simone Beege werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte ebenso beleuchtet wie lokale Traditionen und Alltagspraktiken. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen herauszuarbeiten und für die Bildungsarbeit nutzbar zu machen.

Im August widmet sich die Reihe schließlich der sozialen Frage und diskutiert das bedingungslose Grundeinkommen als möglichen Lösungsansatz. Geleitet von Markus Möller werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die möglichen gesellschaftlichen und individuellen Auswirkungen dieses Modells vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen analysiert.

Mit der Fortbildungsreihe unterstreicht die Akademie Burg Fürsteneck ihren Anspruch, Bildung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern praxisnah, reflektiert und mit Blick auf die Zukunft zu gestalten. +++


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