Die Bürgerliste möchte im Rahmen einer Anfrage Details zur Anmietung von Wohnraum für Flüchtlinge wissen. Neben Umfang an Wohnungen, Preis für Anmietung und Nebenkosten sowie Zuschüssen zu Renovierungen geht es auch um die Anzahl aktuell aufgenommener Flüchtlinge sowie ein aktuelles Objekt im Ortskern. Im Rahmen einer Anfrage an den Gemeindevorstand möchte die Bürgerliste Details zur Anmietung von Wohnraum für Flüchtlinge durch die Gemeinde, die Anzahl von aufgenommen Flüchtlingen sowie einen Stand zum geplanten Containerdorf wissen. Neben dem Ortsteil und der Größe der Wohnung geht es insbesondere um den vereinbarten Mietpreis, Laufzeit sowie die Nebenleistungen und etwaige Zuschüsse.
„Wir brauchen hier Transparenz, insbesondere weil uns immer wieder Informationen über recht unterschiedliche Vereinbarungen zur Anmietung von Wohnraum durch die Gemeinde erreichen. Verwundert sind wir über eine Presseveröffentlichung vom vergangenen Wochenende, wonach die Gemeinde ein eigentlich zum Abriss vorgesehenes Gebäude zum Mietniveau eines Neubaus anmietet und noch einen Instandsetzungszuschuss in Höhe von 10.000 Euro zahlt. Hier muss aus meiner Sicht dringend geprüft werden, ob diese Praxis nicht in einem krassen Missverhältnis steht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Flüchtlingsunterkunft mitten im Wohngebiet für bis zu 20 Flüchtlinge Sinn macht. Deshalb wollen wir jetzt alle Details aus den letzten Jahren sowie aktuellen Anmietungen aufgelistet haben. Wir haben uns immer für eine dezentrale kleinteilige Unterbringung ausgesprochen, aber bei Neubaumietpreisen für eine Immobilie, die abgerissen werden soll, passt etwas nicht zusammen.“Anfragen der Fraktionen werden nach der Bearbeitung durch den Gemeindevorstand auf der Webseite der Gemeinde für alle Bürger nachlesbar veröffentlicht. Die Bürgerliste stellt regelmäßig Anfragen zu vielen verschiedenen Themen, heißt es zum Schluss der Mitteilung. +++ pm
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