FDP will Plastik recyceln statt verbieten

Das Problem ist Skudelny zufolge nicht das Material,

Die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, kritisiert, dass ab Samstag Einwegplastikprodukte wie Wattestäbchen, Strohhalme, Geschirr und Besteck aus dem Handel verschwinden. „Die FDP hält das pauschale Plastik-Bashing und die Plastikverbotspolitik für den falschen Weg“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Kein anderes Material hat in jüngster Zeit so viele Produkte mit fantastischen Eigenschaften hervorgebracht und zugleich negative Schlagzeilen gemacht.“ Das Problem ist Skudelny zufolge nicht das Material, sondern der verantwortungslose Umgang damit. Statt Kunststoff pauschal zu verteufeln, braucht es ihrer Ansicht nach mehr Kreislaufwirtschaft und eine bessere verursachergerechte Finanzierung des Recyclings in den Dualen Systemen. „Das Verbot von Einweg-Plastik bleibt Ausdruck politischer Hilflosigkeit und ist reine Symbolpolitik“, kritisierte die FDP-Politikerin. „Mit der von Umweltministerin Schulze mitgetragenen EU-Verbotspolitik wird den EU-Bürgern nur das Gefühl vorgegaukelt, die Weltmeere sauberer zu machen.“

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