Berlin. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die Demonstration von Gegnern des geplanten Freihandelsabkommens TTIP am kommenden Samstag in Berlin kritisiert. „TTIP stoppen heißt, unseren Wohlstand von morgen zu gefährden“, schrieb Lindner in einem Gastbeitrag in der „Saarbrücker Zeitung“.
„Wir können es uns aber nicht leisten, uns von der Globalisierung abzuschotten.“ Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds werde künftig 90 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Europas entstehen. „Unsere Stärke hat nur im Verbund mit unseren Partnern in Nordamerika eine Zukunft.“ Mehr als 600.000 Jobs hingen in Deutschland derzeit vom Handel mit den USA ab. Ein von Zöllen und Bürokratie befreiter Handel werde neue Dynamik bringen. Die deutsche Wirtschaft könne dadurch jährlich um ein halbes Prozent zusätzlich wachsen.
Die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards stünden nicht zur Debatte, betonte Lindner: „Das Verhandlungsmandat der EU schließt das ausdrücklich aus.“ Der FDP-Chef kritisierte auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Dessen Aufgabe wäre es gewesen, die Industriegewerkschaften für TTIP zu gewinnen. „Stattdessen stehen sie am Samstag auf der Straße und Gabriel zieht sich auf eine Zuschauerrolle zurück.“ +++ fuldainfo
[sam id=“15″ codes=“true“]
Fuer die EU Grossindustrie gibt es grosse Nachteile.
Mit der CETA,TTIP+TISA Unterwerfung unter US-Strategie schädigt sich das kontinentale Europa selbst.Der Niedergang Europas ist allgegenwärtig+das geschaetzte TTIP-Wachstum von 0,049% ist unbedeutend.Die Orientierung zum eurasischen Kontinent mit Anbindung a/d gerade entstehenden neuen BRICS-Machtblock wäre eine geopolitische Ausrichtung auf Zukunft mit hoeheren Wachstumsraten wie EU/USA in kommenden 20 Jahren. Die Investitionsschutzabkommen,die jetzt ratifiziert oder beraten werden bringen die finanzielle Hegemonie ueber Europa,ueber die Nato gibt es schon die politike+militaire US Hegemonie. 2013 sind nach bilateralen Investitionsschutzabkommen 572 Schadensersatzklagen verhandelt worden.Anfang 2014 waren ca. 200 Verfahren anhängig.Brasilien hat nie ein solches Abkommen geschlossen und ist damit gut gefahren.Südafrika,Bolivien+Australien haben ihre bereits geschlossenen bilateralen Verträge gekündigt.CETA,TTIP+TISA verbauen uns diesen Ausweg
Thilo Bode Die Freihandelsluege,Prof.Dr.Wolfgang Berger Freihandel o Freibeuter?
Ueber TTIP werden viele unerwuenschten Auswirkungen im Finanzsektor v USA hineingearbeitet welche fuer EU sehr dramatisch sind.Zockerei wird zum Normalgeschaeft+wenn Banken pleite gehen soll der Steuerzahler das richten.LehmannPleiten werden zum Normalfall.In seinem Buch Der große Ausverkauf-Das TTIP-Komplott-macht SZ-Journalist Franz Kotteder das alles deutlich.Wirtschaftliche Aussichten fuer EU auf Termin sind so schlecht dass Politiker den Freihandel verkaufen wollen als Allesloeser.Dabei hat die Politik selbst die desolate Situation zum groessten Teil verursacht+die EU durch NatoKriege+v USA verlangten Sanktionen,in die Isolation getrieben.Durch den TTIP m USA werden zukuenftige internationale Handelsvertraege nahezu unmoeglich+bestehende werden gekuendigt.Weitere Buecher,Thilo Bode Die Freihandelsluege,Prof.Dr.Wolfgang Berger Freihandel o Freibeuter?
Prof.Dr.Fisahn Die Freihandelsfalle, 38 Argumente gegen TTIP,CETA,TiSA & Co. v Harald Klimenta,Maritta Strasser,Peter Fuchs
Natürlich spricht sich die FDP weiterhin für die Interessen der Großindustrie aus und argumentiert damit, dass TTIP ein Wachstum von einem halben Prozent bringen würde und vor allem: die Arbeitsplätze!!! – Leider sind die von Lindner genannten Zahlen alle aus der Luft gegriffen und werden noch nicht einmal von der EU bestätigt. Alle bisherigen Abkommen, die die USA mit anderen Ländern geschlossen haben, haben zu Arbeitsplatzverlusten geführt, obwohl es vorher ebenfalls die Versprechen zur Besserung gab. Lindner müsste sich viel mehr als „Liberaler“ darum kümmern, welchen Schaden unsere Demokratie durch TTIP erleiden wird: Die Entmachtung der Parlamente wäre z. B. ein lohnenswertes Thema für eine liberale Partei.