Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule Fulda schloss Kooperationsvertrag mit DB Systel

Auf die Hochschule Fulda ist DB Systel aus verschiedenen Gründen aufmerksam geworden  

Waren zum Unterschreiben des Kooperationsvertrags am Campus zusammengekommen (von links): Prof. Dr. Birgit Bomsdorf (ehemalige Dekanin des Fachbereichs Angewandte Informatik), Dr. Judit Verestóy (Referentin für Duales Studium und Lehrkraft für besondere Aufgaben), Sergio Alberto (Jugend und Auszubildendenvertretung bei DB Systel), Vera Kaltenhäuser (Gesamtkoordinatorin Duales Studium, DB Systel), Ilona Jehn (stellvertretende Leiterin Abteilung Forschung und Trasfer, Duales Studium), Doreen Albrecht-Thoma (Head of Human Resources, DB Systel), Prof. Dr. Sebastian Rieger (Leiter des Studiengangs Bachelor Angewandte Informatik), Beate Glaser (Praxisreferentin, Referentin für Duales Studium), Prof. Dr. Christian Fischer (Dekan des Fachbereichs Angewandte Informatik). Foto: Hochschule Fulda

Der Fachbereich Angewandte Informatik (AI) der Hochschule Fulda hat einen Kooperationsvertrag mit der DB Systel GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt a.M. geschlossen. Das Unternehmen ist digitaler Partner der Deutschen Bahn und wird ab Wintersemester 2024/25 pro Jahrgang 10 bis 15 Studierenden des dualen Bachelor-Studiengangs Angewandte Informatik einen Studienvertrag anbieten. Zur Unterzeichnung waren von DB Systel Vera Kaltenhäuser, Gesamtkoordinatorin Duales Studium, Doreen Albrecht-Thoma, Head of Human Resources und Sergio Alberto, Jugend und Auszubildendenvertretung auf den Campus nach Fulda gekommen. Für die Hochschule unterzeichnete Professor Dr. Christian Fischer.

„Anwendungsorientierte Studienkonzepte am Puls der Zeit halten“

„Gerade durch solche Unternehmenskooperationen sehe ich die Chance, unsere anwendungsorientierten Studienkonzepte am Puls der Zeit zu halten“, betonte der Dekan des Fachbereichs Angewandte Informatik, Professor Dr. Christian Fischer, und fügte hinzu: „Das Interesse zeigt, dass sich das in 2020 als Pilotprojekt gestartete Duale Studium im Fachbereich AI gut etabliert hat und mit einem stark wachsenden Netzwerk von zufriedenen Praxispartnern und dual Studierenden zukunftssicher ist.“ Ab dem Wintersemester 2023/24 startet am Fachbereich der zweite duale Bachelor-Studiengang: Wirtschaftsinformatik. Bewerbungen bei den Praxispartnern der Hochschule sind bereits möglich. Ebenfalls im Oktober 2024 beginnt der erste duale Master-Studiengang „Angewandte Informatik dual“. Auch dafür können sich Interessierte bei den Praxispartnern bereits bewerben. Dr. Judit Verestóy, Referentin für Duales Studium, sieht in der Zusammenarbeit mit DB Systel eine Bestätigung des dualen Studienkonzepts und eine gute Erweiterung des Portfolios für alle Studierenden. „Aktuell haben wir über 40 Praxispartner nur für den Studiengang Angewandte Informatik. In der Regel sind es mittelständische Unternehmen mit ein bis drei Studierenden. Mit DB Systel haben wir nun neben der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung aus Hünfeld und General Logistics Systems aus Neuenstein einen weiteren großen Partner, der deutschlandweit agiert und der uns zum Ausbau des Dualen Studiums ein großes Stück voranbringt.“

„Duales Studium aus unternehmerischer Sicht wichtig“

Für DB Systel ist das Duale Studium besonders aus unternehmerischer Sicht wichtig. Denn DB Systel bildet einen sehr großen Teil seiner zukünftigen IT-Fachkräfte selbst aus und bietet bereits seit über 20 Jahren IT-Ausbildungen sowie Duale Studiengänge an. „Etwa 20 Prozent unserer Einstellungen sind in jedem Jahr Auszubildende und Dual Studierende, und wir geben bereits zum Start eine Übernahmegarantie bei erfolgreichem Abschluss“, sagt Vera Kaltenhäuser, Gesamtkoordinatorin Duales Studium. Vor dem Hintergrund, dass sich DB Systels Organigramm wegentwickelt von der klassischen Hierarchie hin zu einem Netzwerk selbstorganisierter Teams, gewinnt das Duale Studium weiter an Bedeutung. „In den Einsatzphasen in der betrieblichen Praxis lassen sich so bereits die wichtigsten agilen Methoden und auch die zugehörigen Haltungen und Werte nebenbei mitvermitteln, und bei der Übernahme ist das Arbeiten in solchen Teams bereits eine Selbstverständlichkeit.“ Auf die Hochschule Fulda ist DB Systel für eine Kooperation aus verschiedenen Gründen aufmerksam geworden. Zum einen ist für das Unternehmen mit den drei Standorten in Frankfurt am Main, Erfurt und Berlin die Lage ideal. Fulda ist mit der Bahn jeweils gut zu erreichen. Zum anderen erhofft sich DB Systel ein erweitertes Bewerber*innen-Potenzial aus dem Umland von Fulda, Nordhessen sowie Bayern. +++ pm

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