Am „Weißen Sonntag“, dem ersten Sonntag nach Ostern, feiern vielerorts Kinder ihre Erstkommunion. In der Regel sind die Mädchen und Jungen etwa neun Jahre alt und empfangen dabei erstmals die heilige Kommunion – das „Brot des Lebens“ – und damit den Leib Christi.
Mit diesem Schritt nehmen sie bewusst an der von Jesus Christus gestifteten Mahlgemeinschaft der Kirche teil. Die feierliche Erstkommunion gilt zugleich als Erneuerung der Taufe und als bewusste Eingliederung in die kirchliche Gemeinschaft. Sie zählt zu den Initiationssakramenten der katholischen Kirche.
Im deutschsprachigen Raum hat sich der Sonntag nach Ostern seit dem 17. Jahrhundert als traditioneller Termin für die Feier etabliert. Heute finden Erstkommunionfeiern jedoch auch an anderen Sonn- und Feiertagen statt. Der Name „Weißer Sonntag“ geht auf die frühe Kirche zurück: Neugetaufte trugen damals bei ihrer Aufnahme in die Gemeinschaft weiße Gewänder als Zeichen ihres neuen Lebens im Glauben. +++
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