Anfang Dezember erhielten die Absolventen der Fortbildungsreihe „Architekten/in, Planer/in in der Denkmalpflege“ in einem Festakt in der Propstei Johannesberg bei Fulda ihr Abschlusszertifikat. Die Urkunden überreichten Dieter Gärtner, Geschäftsführer der Propstei Johannesberg gGmbH, Dipl.-Ing. Holger Zimmer, Vizepräsident der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und Dr. Katharina Benak, Konservatorin des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Die nunmehr zum 20. Mal erfolgreich durchgeführte Fortbildungsreihe leistet einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung prägender kultureller Werte in unserer Gesellschaft.
Dieter Gärtner gratulierte den Absolventen, die sich über drei Jahre hinweg in zwölf Wochenblöcken, mit mehr als 600 Stunden erfolgreich fortbildeten und wichtige Kompetenzen erworben haben, um sich künftig auf dem Markt der Denkmalpflege und Altbauerneuerung zu engagieren. Er dankte für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, durch die sich diese in Deutschland einmalige Fortbildung so erfolgreich entwickeln konnte. Gerade dieses kooperative Fortbildungssystem gewährleiste aus Sicht der Dozenten und Teilnehmer den großen Erfolg. Auch in Zukunft müsse durch kontinuierliche Fortbildung und durch gegenseitigen Austausch dieser Weg fortgesetzt werden.
AKH-Vizepräsident Holger Zimmer (Dipl.-Ing.) überbrachte die Glückwünsche des Vorstandes der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. Er betonte die Vorteile der Investition in Wissen, die Notwendigkeit der Spezialisierung der Architekten aus berufsmarktlicher Sicht heraus und riet den neuen Architekten in der Denkmalpflege, ihre Qualifikation „in aller Lande publik zu machen“.
Dr. Katharina Benak bedankte sich für das gezeigte Engagement. Sie richtete herzliche Grüße von Dr. Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege aus und bedankte sich in seinem Namen für den Einsatz zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes. In der zeitintensiven Fortbildungsreihe wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch wichtige Netzwerke geknüpft, die sich nun bei den komplexen und häufig spannenden Aufgaben in der Denkmalpflege als äußerst nützlich erweisen werden.
Die Absolventen bedankten sich für die vergangenen drei lehrreichen Jahre und freuten sich mit ihren Kollegen, ein hohes Ziel erreicht zu haben. Alle Teilnehmer wären stets gern und begeistert wiedergekommen. Man werde sicherlich zu anderen Veranstaltungen in die Propstei Johannesberg zurückkehren. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar