Die Zeit läuft: Noch bis zum 31. März können Schülerinnen und Schüler aus Fulda und ganz Deutschland ihre Beiträge für die Präventionskampagne „bunt statt blau“ einreichen. Mit kreativen Plakaten gegen das sogenannte Komasaufen ruft die DAK-Gesundheit junge Menschen dazu auf, sich mit den Risiken von Alkoholmissbrauch auseinanderzusetzen. Neben klassischen Einsendungen per Post können Beiträge auch für den Sonderpreis Social Media online hochgeladen werden. Für die bundesweit bekannte und mehrfach ausgezeichnete Kampagne haben sich bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet.
Bereits zum 17. Mal sucht die DAK-Gesundheit in diesem Jahr die besten Schüler-Plakate gegen das Rauschtrinken. „Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus der Region Fulda bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Christian Beser von der DAK-Gesundheit in Fulda. Besonders beeindruckend sei das Engagement, mit dem Jugendliche sowohl in den Schulen als auch zu Hause an ihren Ideen arbeiten. Mit ihren Plakaten regen sie Gleichaltrige zum Nachdenken an – oft wirkungsvoller als Verbote oder mahnende Worte.
Seit dem Start der Kampagne im Jahr 2010 haben bundesweit mehr als 143.000 junge Künstlerinnen und Künstler ihre Ideen in farbenfrohen Plakaten gegen Alkoholmissbrauch umgesetzt, darunter auch viele aus der Region Fulda. Die Initiative wird von Politik und Suchtexperten unterstützt. In Hessen hat Gesundheitsministerin Diana Stolz die Schirmherrschaft übernommen. Sie betont die Bedeutung der Prävention: Die Kampagne mache deutlich, wie gefährlich Alkoholkonsum gerade für junge Menschen sein könne. Zwar seien die Zahlen insgesamt etwas gesunken, doch jeder einzelne Fall sei einer zu viel. Prävention bedeute, Risiken frühzeitig zu erkennen und offen anzusprechen – genau dazu leiste der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag.
Dass die kreativen Beiträge der Jugendlichen tatsächlich Wirkung zeigen, belegt auch eine Untersuchung des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel. Demnach haben die selbst gestalteten Plakate auf Kinder und Jugendliche einen stärkeren Einfluss als klassische Warnhinweise.
Nach dem Einsendeschluss am 31. März wählt eine Bundesjury aus den 16 Landesgewinnerinnen und Landesgewinnern die Bundessiegerinnen und Bundessieger des Wettbewerbs „bunt statt blau“ 2026. Zur Jury gehören unter anderem der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck, sowie der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm.
Für die besten Beiträge winken attraktive Preise: Insgesamt werden Geldpreise im Wert von rund 12.000 Euro vergeben. Damit soll nicht nur die Kreativität der Jugendlichen belohnt werden, sondern auch ihr Engagement für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. +++

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