Berlin. Wann wird das enden? Diese Frage ist nach der Attacke von Nizza in den sozialen Netzwerken oft gestellt worden. Wann wird dieser barbarische Terror gegen unschuldige Menschen endlich aufhören, der seit Monaten vor allem Frankreich und auch andere westliche Länder erschüttert? Wann kommen jene zur Besinnung, die sich auf einen Gott berufen und doch so gottlos sind? Die Antwort darauf kann weder Trost spenden noch Mut und Hoffnung machen. Keiner weiß, wann es aufhören wird.
Der Kampf gegen den Islamischen Staat wird jetzt zwar verstärkt werden, aber der Terror wird wohl auch dann noch nicht zu Ende sein, wenn der IS irgendwann in Syrien und dem Irak besiegt sein sollte. Denn den Krieg gegen Andersgläubige führen inzwischen ja ebenso jene, die mit der Terrormiliz in keiner direkten Verbindung mehr stehen, jedoch vom ideologischen und religiösen Wahnsinn der Mörderbande über das Internet infiziert worden sind. Verrückte Einzeltäter, irre gewordene Kleinkriminelle, die die Sicherheitsbehörden nicht auf dem Schirm haben. Die Täter sind also nicht eingeschleuste Terroristen, sondern fast alle sind in den Gesellschaften groß geworden, die sie nun so brutal und unmenschlich bekämpfen. Ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder, ohne Rücksicht auf Alter, Herkunft und Hautfarbe ihrer Opfer. Und auch nicht auf deren Religion. Sie scheren sich nicht um das Leben Unschuldiger und nicht um ihr eigenes. Das ist das Perfide.
Umso wichtiger ist es, dass die westlichen Gesellschaften nicht verzagen und sich zugleich fragen, wieso Menschen so abgleiten konnten. Daraus müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden, damit Perspektivlosigkeit nicht in Terror umschlägt. Mehr Prävention ist hier das Stichwort. Bei manchem nützt aber auch das nicht. Da hilft dann nur noch der Knast. Es gibt eben nicht mehr die eine oder andere Wahrscheinlichkeit für eine Tatausführung. Es kann der Einzeltäter im Lkw sein, der in eine Menschenmenge rast; es kann eine Gruppe sein dirigiert von Hintermännern, die an verschiedenen Orten gleichzeitig in Restaurants feuert. Diese zusätzliche Unberechenbarkeit des Terrors erschwert die Verhinderung von Attentaten im Vorfeld. Deswegen müssen die Sicherheitsbehörden aber das bekommen, was sie für den Schutz der Bürger benötigen. Deutlich mehr Personal, die modernste Technik und weitreichende Möglichkeiten. Das gilt für die Polizei, für die Geheimdienste, das gilt für die Zusammenarbeit und für den internationalen Datenaustausch. Wie groß die Mängel gerade an diesem Punkt gewesen sind, haben die Ermittlungen nach den vorherigen Anschlägen in Frankreich und Brüssel gezeigt. Hier hat die Bundesregierung bereits nachgesteuert und auch weitere Anti-Terror-Maßnahmen beschlossen. Das war gut und notwendig. Hoffentlich wirken sie auch, so die Lausitzer Rundschau. +++ fuldainfo

In welchem Land auf dieser Erde werden Fremde unkomplizierter, unkontrollierter, freundlicher und ohne jede Kontrolle/Vorausetzung großzügiger alimentiert empfangen als hier und warum machen Einwanderungsländer wie Kanada, Australien, USA und zuletzt die skandinavischen Länder das jetzt viel restriktiver?
Ihrer Kritik zur langjährigen politisch gewollten Beschneidung der Polizei ist uneingeschränkt zuzustimmen.
Die aktuelle Entgleisung von Fr. Künast ist pervers und mindestens ein Rücktritt mit Verzicht auf jegliche Pension wert.
Wir sind schon ganz nah dran an den Zuständen in den „Problemvierteln“ wie in Frankreich und Belgien. Wer sich selbst ein eigenes Bild davon machen möchte, mache eine Reise von Köln nach Hagen oder nach Berlin mit Aufenthalt und Gang zu später Stunde durch die einschlägigen Viertel!
Meine Meinung: wir werden um einen ganz offenen und fairen Diskurs zu dieser großen Herausforderung nicht herum kommen auch mit Blick auf die massiven Kürzungen von Sozial- und Rentenleistungen unter der Regierung Schröder und den aktuellen trotz angeblichem „Fachkräftemangel“ weit mehr als drei bis sechs Millionen ohne Beschäftigung und die zukünftig sehr stark wachsende Zahl von Armutsrentnern für die es trotz jahrzehntelanger Beitrags- und Steuerzahlung für viele unerwartet nur eine Rente auf Sozialhilfeniveau oder knapp darüber geben wird.
Und der Kanzlerin fällt außer Schweigen nichts anderes ein als „wir sind ein reiches Land“… heute vielleicht gerade noch so, wenn alle Sinne ausgeblendet werden, oder?
Die Wahrheit ist doch, daß sich unsere tolle westliche Gesellschaft um viele dieser Menschen, die in den Terror abgleiten, einen Dreck kümmert. Das gilt sowohl für Frankreich mit seinen Problemvierteln, aber genauso für eine Kleinstadt wie Fulda mit seinem Problemviertel Aschenberg und anderen Vierteln mit hohem Ausländeranteil.
Berücksichtigt man dann noch, daß die Polizei aufgrund von jahrelangem Stellenabbau und den derzeitigen Problemen mit Asylanten völlig überlastet ist und daher Kleinkriminalität kaum noch verfolgt wird, wundert es mich, daß hier und in vielen anderen deutschen Städten noch nicht das völlige Chaos ausgebrochen ist.
Zusätzlich sollte sich jeder klar machen, daß es viel Kraft von allen Teilen der Gesellschaft benötigt, wenn man Asylanten aus arabischen Ländern, wo in vielen Bereichen die Gewalt vorherrscht, hier integrieren will, was so vorher viele Jahre gar nicht stattgefunden hat.
Aber Eines ist, wenn es denn rechtzeitig erkannt wird, völlig richtig: Hier in Deutschland muss massiv in die Sozialarbeit investiert werden, will man nicht eines Tages Verhältnisse wie in Frankreich haben.
Eine große Mauer rund um Europa zu ziehen und zu hoffen, daß Griechenland und Erdogans Türkei die Flüchtlinge dauerhaft von Europa fernhalten, ist jedenfalls eine Illusion, der wir uns nicht all zu lange hingeben sollten!