Deutschland und USA einigen sich im Streit um Nord Stream 2

Deutschland und die USA haben im Streit um die Pipeline Nord Stream 2 eine Einigung erzielt. Das bestätigte die US-Regierung am Mittwoch. Demnach gaben die Vereinigten Staaten ihren Widerstand auf, nachdem Deutschland mehrere Zugeständnisse gemacht hat. So soll unter anderem die Beförderung von Gas aus Russland durch die Ukraine um zehn Jahre verlängert werden. Sanktionen gegen Moskau sind ebenfalls vorgesehen, falls Russland der Ukraine mit der Pipeline schaden sollte. Weitere Details des Deals sollen später bekannt gegeben werden. +++

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1 Kommentar

  1. Da hat Frau Merkel einen sehr teuren Deal abgeschlossen. Deutschland wird in den nächsten Jahren mindestens 1 Milliarde (!) Euro an die Ukraine zahlen müssen, in einen Staat, der nach wie vor als total korrupt bezeichnet werden kann. Zusätzlich soll Deutschland Strafmaßnahmen gegen Russland einfordern, wenn Putin die Ukraine nicht so behandelt, wie es der Westen gerne sehen würde.

    Die USA verfolgen hier wieder einmal geopolitische Ziele in ihrem Sinne. Nachdem die neue Führung in der Ukraine praktisch durch einen von den USA gesteuerten und finanzierten Putsch an die Macht gebracht wurden, muss nun alles unternommen werden, um diesen Frontstaat gegen Russland zu stabilisieren. Das kostet Unsummen von Geld ohne dass sicher ist, dass dieses Land überhaupt in der Lage ist, sich zu ändern. Und so wird mit unseren Steuergeldern die US-amerikanische Politik gesponsert.

    Russland hat bisher alle vertraglichen Vereinbarungen zur Lieferung von Energie an den Westen eingehalten. Trotzdem wird Putin ständig wie ein vertragsbrechender Gangster dargestellt und als Feindbild des Westens gepflegt und gehegt. Der deutsche Klimawahnsinn mit seinen Folgen für unseren Wohlstand wird dazu führen, dass wir das russische Gas mehr denn je benötigen, um unsere Industrie überhaupt noch am Laufen zu halten. Nachdem Atom und Kohle künftig kein Thema mehr sind, wird wohl die Schwerindustrie nicht mit Strom aus den Windrädern auskommen können. Und hier reibt sich Putin schon die Hände. Seine Deviseneinnahmen für Russland sind über viele Jahre gesichert.

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