CWE-Stadtverband führte Gespräch mit Fuldaer Einzelhändlerin und deren Vermieter

„Die Krise ist nur mit entsprechender Solidarität zu meistern!“

Martin Jahn, Marlis Piechotka, Stadtrat Rainer Kohlstruck und Elke Diegelmann. (v.l.)

Der CWE-Stadtverband, vertreten durch ihren Vorsitzenden, Martin Jahn, Stadtrat Rainer Kohlstruck und weitere Mitglieder der unabhängigen Wählergemeinschaft informierten sich kürzlich bei der Inhaberin des Damenmodengeschäftes „Crea Time“ Marlis Piechotka, über die aktuellsten Entwicklungen für den städtischen Einzelhandel vor dem Hintergrund der Pandemie. Piechotka, die vor wenigen Wochen mit ihrer Fotoaktion „Händler halten zusammen“, Schaufenster der Fuldaer Einzelhändlerinnen und – händler in der Fuldaer Friedrichstraße schwarz zugehängt hatte und damit für Aufsehen sorgte, berichtete der Bürgerliste über ihre Sorgen und Ängste bezüglich der Fortführung ihres Geschäftes. In diesem Kontext machte sie auch ihrem Ärger über die Politik der Landes- und Bundesregierung Luft.

Mitunter beklagte sie, dass von den Mitgliedern der Regierungsparteien in der Öffentlichkeit die notwendigen Hilfen oft zur Sprache gebracht und diese viel gelobt würden, von diesen jedoch bisher zu wenig bei den Einzelhändlern selbst angekommen seien; Vielmehr würden den innerstädtischen Einzelhändlern „Steine in den Weg gelegt“, als vielmehr durch kreative, konstruktive dabei aber trotzdem Corona-konforme Angebote wenigstens einen kleinen Kundenstamm bedienen zu können.

Stadtverbandsvorsitzender Martin Jahn überreichte der Einzelhändlerin gemeinsam mit Listenkandidatin Elke Diegelmann, die selbst auch Einzelhändlerin ist, einen Blumenstrauß und ermutigte Piechotka weiter mit kreativen Aktionen auf die existenzbedrohende Situation der kleinen Einzelhändler hinzuweisen. Stadtrat Rainer Kohlstruck betonte hierbei, dass solch bürgerliches Engagement, wie es von Piechotka vorgelebt würde, in dem sie immer wieder für die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt geworben hatte, ausdrücklich die Unterstützung der CWE findet.

Am Ende des Gespräches bedankten sich Piechotka sowie das CWE-Ehrenmitglied, Michael Schmitt, ausdrücklich bei der Familie Rauscher, die Eigentümer der Ladenimmobilie ist und ebenfalls an dem Gespräch teilnahm. “Ohne deren Zugeständnisse wäre ein Überleben des Geschäftes schon nicht mehr möglich und somit ein Beispiel dafür, dass die Krise nur mit entsprechender Solidarität zu meistern sei“, heißt es vonseiten des Ehrenmitgliedes in der Mitteilung abschließend. +++ pm/ja

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