CSD-Parade – Stolz zeigt sich entsetzt von Attacke in Berlin

Landrat spricht Brachttaler Bürger Solidarität aus

Landrat Thorsten Stolz

Landrat Thorsten Stolz hat sich von Berichten entsetzt gezeigt, wonach ein Brachttaler Bürger in Berlin nach einer dortigen CSD-Parade am Samstag verprügelt worden ist. Zunächst habe der Mann dort für die Rechte von Nicht-Heterosexuellen friedlich demonstriert, am Abend nach der Veranstaltung wurde er – erkenntlich durch seine Regenbogenfahne am Gepäck – von bislang Unbekannten attackiert, getreten und im Gesicht schwer verletzt; in der Charité musste er noch in der Nacht operiert werden.

„Es ist unfassbar, was Menschen aus bloßer Ablehnung des Anderen imstande sind zu tun. Ich wünsche unserem Mitbürger eine rasche Genesung und eine baldige Aufklärung der Attacke. Ihm gelten unsere Solidarität und vor allem unsere guten Wünsche“, so Landrat Thorsten Stolz, der den jungen Mann aus Brachttal auch schon bei unterschiedlichen Veranstaltungen im Main-Kinzig-Kreis persönlich kennengelernt hat.

Gewalt, ganz gleich aus welchen Motiven und gegen welche Gruppen der Gesellschaft, sei kein Mittel der Auseinandersetzung in einer Demokratie. „Wir kennen aus der jüngsten Vergangenheit leider eine ganze Reihe von Beispielen von Gewalt aus reiner Menschenfeindlichkeit, aus Hass gegenüber Minderheiten, gegenüber Migranten, gegenüber Menschen anderen Glaubens, anderer Überzeugungen und anderer sexueller Neigungen. Wir verurteilen als Main-Kinzig-Kreis jedweden gewalttätigen Angriff, jede Form der aggressiven Ausgrenzung und der Einschüchterung“, so Stolz in einer Mitteilung. +++

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