CDU Vogelsberg: „Es reicht – eindeutige Reaktion von Innenministerium gefordert“

Das, was dort passiert, muss eindeutig benannt werden

Mischak, Ruhl und Paule. Foto: Archivfoto Jennifer Gießler

Angesichts der jüngsten gegen Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises gerichteten Anschläge und der Angriffe gegen die Polizisten im Dannenröder Forst fordert die CDU Vogelsberg ein konsequentes Durchgreifen aller Sicherheitsbehörden.

„Was wir derzeit hier bei uns im Landkreis erleben müssen, ist eine nach oben gerichtete Gewaltspirale. Die Menschen haben mittlerweile Angst und verstehen nicht mehr, warum man zum Teil hilflos Anschlägen und Gewalt ausgesetzt ist“, erklärt CDU-Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak, der am Wochenende Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen hat. Insoweit erwarte man, dass sich auch alle friedlichen Demonstranten von hier oder außerhalb eindeutig von diesen Straftaten distanzieren und nicht wechselseitig mit dem Finger auf jeweils andere Gruppierungen oder fehlende Verantwortung verweisen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Paule ergänzt: „Das, was dort passiert, muss eindeutig benannt werden: Wir haben hier linksextreme Kräfte im Kreis, denen jedes illegale Mittel recht ist, um auf ihre staats- und gesellschaftsfeindlichen Ziele aufmerksam zu machen. Landtagsabgeordneter Michael Ruhl werde in der nächsten Woche dem Hessischen Innenminister Peter Beuth auch nochmals persönlich über die Situation berichten und die Schilderungen der betroffenen Bürger zum Anlass nehmen, deutlich zu machen, warum die Menschen das Gefühl haben, dass sich der Staat mitunter „auf der Nase herum tanzen lasse“.

Die gestrige Presse-Konferenz der „Danni-Eltern“ habe der derzeitigen Situation im wahrsten Sinne des Wortes die Krone aufgesetzt. „Hier werden Ursache und Wirkung mittlerweile völlig vertauscht und außer Kraft gesetzt. Ich hätte erwartet, dass sich die Eltern mal zu der Frage äußern, warum ihre Kinder seit Monaten fremdes Eigentum besetzen und sich den Verfügungen unterschiedlichster Behörden widersetzen“, fragt CDU-Chef Mischak. Dann davon zu sprechen, dass die Kinder unverhältnismäßiger Gewalt der Polizei ausgesetzt seien, weil sie sich eigenverantwortlich selbst in Gefahr bringen, müsse man wohl nicht mehr verstehen. +++ pm

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