CDU-Stadtverordnetenfraktion startete in Sommerbegehung 2026

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Die CDU-Stadtverordnetenfraktion Fulda ist am gestrigen Freitag (03.07.) in ihre traditionelle Sommerbegehung in 2026 gestartet. Bei ihrem ersten von insgesamt sechs Terminen, die turnusgemäß jeden Freitag in den hessischen Schulsommerferien in einem anderen Stadtteil stattfinden, führte es die Parlamentarier, die auch gestern wieder vom jeweiligen Ortsbeirat und einer interessieren Bürgerschaft begleitet wurden, in den 3,3 Kilometer Luftlinie von der Fuldaer Innenstadt entfernten sowie der eigenständigen Stadtrandgemeinde Petersberg angrenzenden Stadtteil Lehnerz.

Die Parlamentarier kamen gestern mehrfach zu dem Entschluss, dass sich der Stadtteil Lehnerz, der aktuell rund 1.800 Einwohnerinnen und Einwohner zählt, in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt hat und eine Infrastruktur auf sich vereint, die sich in einer frühkindlichen Betreuungseinrichtung, Grundschule, der medizinischen Versorgung, einer Apotheke, mehreren Bäckereifilialen, Fleischereifachgeschäften, einer Sparkassenfiliale sowie in mehreren gastronomischen Angeboten widerspiegelt und in naher Zukunft auch das Thema Wohnen für Auszubildende und Studierende in den Blick nimmt.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Bauwesen, Klimaschutz, Stadtplanung und Mobilität in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung und einer der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Ruppel, dem gestern die Führungsleitung oblag, stellte eingangs der Begehung heraus, dass es sich bei Lehnerz um einen sehr „stadtnahen“ Stadtteil handelt und daher weniger ländlich geprägt ist im Vergleich zu Stadtteilen wie Haimbach oder Maberzell/Trätzhof. Bis 1972 war Lehnerz eine eigenständige Gemeinde, wurde dann aber im Rahmen der Gebietsreform zu Fulda eingemeindet. Zu den Wahrzeichen gehören die 1977 eingeweihten St.-Elisabeth-Kirche sowie die 1887 erbaute Grillenburg. Wie Michael Ruppel verdeutlichte, werde in den kommenden Monaten und Jahren das Immobilienkonzept des Fuldaer Bistums beschäftigen.

Lehnerz, der urbane Stadtteil

Weiter stellte der Vorsitzende des Ausschusses für Bauwesen, Klimaschutz, Stadtplanung und Mobilität in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung die gute Anbindung des ÖPNV mit der Stadtbuslinie 6 (Bronnzell/Marbach) an die Fuldaer Kernstadt heraus. Aus seiner Sicht verändert habe sich allerdings in Lehnerz die Vereinsstruktur. Demnach gebe es nicht mehr ganz so viele Vereine, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Eine Ausnahme stellten die Chorgemeinschaft 1923 Fulda-Lehnerz, die Freiwillige Feuerwehr Fulda Lehnerz e.V. oder auch die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz e.V. dar. Namentlich willkommen geheißen wurden an dieser Stelle mit Martin Geisendörfer (SG Barockstadt Fulda-Lehnerz e.V.) und Claus Hillenbrand (1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Lehnerz e.V.) zwei der jeweiligen Vereinsvorstände.

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), der zusammen mit Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) als hauptamtliches Magistratsmitglied der Stadtteilbegehung beiwohnte, verwies in seinen einleitenden Worten zur Begrüßung auf die „hohe Dynamik“, von der Lehnerz geprägt sei. So handele es sich bei Lehnerz um einen beinahe schon „sehr urbanen“ Stadtteil mit „jeder Menge Wandel aber auch Vorzügen“. Wingenfeld verwies auf die Möglichkeit, durch die Stadtteilbegehung und den Dialog mit den in Lehnerz beheimateten Bürgern als Mitglieder des Magistrates und des Stadtparlamentes die Lebensqualität in Lehnerz steigern zu können.

Dem leitenden Pfarrer der Pfarrei St. Lioba, Jens Körber, zu der die „St. Elisabeth-Kirche“ in Lehnerz gehört, dankte er für die Offenheit zur Gesprächsbereitschaft. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass Verantwortliche der Pfarreien und des Bistums das Gespräch mit der Stadt suchten. Wie vielerorts in Hessen und auch, wie es bundesweit zu beobachten sei, habe sich auch in Lehnerz ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel vollzogen, sodass man sich nach Wingenfeld mit der Frage beschäftigen müsse, welche Kirchengebäude in Zukunft noch als solche genutzt werden können. In diesem Zusammenhang verwies Oberbürgermeister Wingenfeld auf den Gallasiniring, wo derzeit gemeinsam mit der Bonifatiusschule eine der größten Grundschulen entsteht und wo ebenfalls versucht werde, dem historischen Erbe der Kirche gerecht zu werden.

Im Wissen um das starke Bekenntnis der Pfarrei St. Lioba zu Lehnerz und in der offenen Dialogbereitschaft zu einer gemeinsamen Überlegung, wie es gelingen könne, die sakralen Räumlichkeiten möglichst lange zu nutzen und diese auch für gemeinschaftliche Veranstaltungsformate zugänglich zu machen, wo Kirchengemeinde und die Stadtgemeinschaft davon zehren können, wertete Wingenfeld diese Offenheit vonseiten der Kirche als besonderes Zeichen des Vertrauens und des engen Austausches zwischen Stadt und Kirche. Wingenfeld räumte ein, dass dies auch von den Lehnerzern erwartet werde.

Erweiterung um zwei Facharztpraxen und studentisches Wohnen in der Leipziger Straße

Und noch ein weiteres Thema beschäftige die Lehnerzer Bürgerschaft: Die Aufrechterhaltung und Fortschreibung der medizinischen Versorgung durch Allgemeinmediziner und Fachärzte. Diesem sowie dem Thema studentisches Wohnen widmet sich der Apotheker und Unternehmer Christian Vasters, der neben Niederlassungen in Eichenzell (Landkreis Fulda), Schlüchtern und Hanau (beide Main-Kinzig-Kreis) betreibt, auch Inhaber der Burg Apotheke in der Leipziger Straße 181 (36039 Fulda) ist, einem weiteren zukunftsfähigen Projekt. Um das Gebäude in der Leipziger Straße 181, das übrigens seit 1981 existiert und Anfang der 2000er schon einmal renoviert wurde, zu erhalten, und vor dem Hintergrund, dass es für Ärzte zunehmend schwierig wird, eine Praxis alleine zu halten, und bei der Herausforderung, die medizinische Nahversorgung auf dem Land zu sichern, investiert Vasters am jetzigen Standort seiner Burg Apotheke mit einer darüber befindlichen Arztpraxis eines praktizierenden Allgemeinmediziners in einen Gebäudeanbau.

Die Hausarztpraxis in der Leipziger Straße 181 wird zukünftig dann um zwei weitere Facharztpraxen erweitert. Damit sich das Vorhaben wirtschaftlich trägt, entstehen im zweiten Obergeschoss Studenten-Appartements im kleineren Umfang. In Summe entstehen hier 16 Wohneinheiten. Der dort befindliche Parkplatz wird im Zuge der Baumaßnahme neu organisiert. Um die Baumaßnahme realisieren zu können, sei es erforderlich, den bisher städtischen Parkplatz nach hinten zu verlagern. Nach dem Bauherren soll das Gebäude nach Fertigstellung dann von oben („auf Niveau des ersten Obergeschosses“) und von unten erschlossen werden. Um welche beiden Fachärzte die momentane Hausarztpraxis zukünftig erweitert wird, darüber wollte Christian Vasters gestern noch nicht sprechen. Nur so viel: „Allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis das Geheimnis gelüftet wird.“

Michael Ruppel dankte Christian Vasters für seine unternehmerische Weitsicht, seinen Mut und das Bekenntnis zum Standort Lehnerz. Und auch Oberbürgermeister Wingenfeld äußerte gestern seine Dankbarkeit darüber, dass es gelungen ist, die medizinische Versorgung am Standort Lehnerz fortzuschreiben. Dies sei keinesfalls selbstverständlich. Letztlich könne die Stadt hier nur unterstützen.

20 Wohnungen für Auszubildende und Studierende in Eins-a-Lage

Wenige Gehminuten von der Burg Apotheke entfernt, auf derselben Straßenseite, in der Leipziger Straße 187, entsteht derzeit ein Wohnheim für Studierende und Auszubildende. Die Baumaßnahme umfasst in Summe 48 Wohnplätze in 17 Wohneinheiten (15 Wohngemeinschaften und 2 Ein-Zimmer-Apartments). Investor Marco Rausch, der mit seiner Familie der Sommerbegehung beiwohnte, hat die Baumaßnahme vorgestellt.

Auf einer Grundstücksfläche von 1.498 Quadratmeter entstehen 20 Wohnungen für Studierende und Auszubildende – davon 17 geförderte sowie drei nicht geförderte Wohneinheiten im Dachgeschoss, darunter eine exklusive Dachgeschosswohnung. Das Land Hessen unterstützt das Bauvorhaben. Die vermietbare Fläche umfasst in Summe rund 1.400 Quadratmeter. Die Bruttogeschossfläche misst knapp 2.000 Quadratmeter. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen unterstützt das Bauprojekt. Daran geknüpft ist der Quadratmeterpreis von 13,50 €/ Quadratmeter (Nettokaltmiete). Weiterhin gab es für das Projekt Bundeszuschüsse von der KfW. Das Wohnprojekt wurde im Energiestandard KfW 40, realisiert, der derzeit höchste Energiestandard für diesen Bereich.

Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage. Die Baumaßnahme verfügt außerdem über eine stromgeführte Heizanlage mit Wärmepumpe. Dadurch können die Nebenkosten niedrig gehalten werden. „Ich denke, wir liegen damit im besten Bereich, was derzeit Standard ist“, sagt der Bauherr. Dankesworte richtete Rausch an das Stadtplanungsamt, im Besonderen an Stadtbaurat Daniel Schreiner für das konstruktiven Gespräche sowie an die Stadt Fulda, die die Bürgschaft übernahm. Abschließend sagte der Investor: „Nicht jeder Investor hat das Glück, von einer Stadt oder Kommune so gut und konstruktiv begleitet zu werden, wie in diesem Fall. Da spreche er sicher auch für Christian Vasters.

Stadt investiert 1 Million Euro in Grundschule Lehnerz

Weiter begutachtete die CDU-Stadtverordnetenfraktion die rund 100 Jahre alte Grundschule Lehnerz in der Leipziger Straße 159 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gaststätte Leipziger Hof. Die Schule befindet sich in Trägerschaft der Stadt Fulda. Ausgerichtet ist die Bildungseinrichtung für 100 Schülerinnen und Schüler. Nach zweijähriger Bauzeit wurde im Jahr 2022 der komplette Schulhof umgestaltet werden. Eine nach den Worten von Michael Ruppel überaus gelungene Investition. Wie am Beispiel der Grundschule Lehnerz zu erkennen ist, sei das Thema Vandalismus eines, das bedauerlicherweise auch im Landkreis Fulda angekommen ist und eines, mit dem sich die Fuldaer Kommunalpolitik befassen müsse. Das Schulgelände werde seit einiger Zeit auch videoüberwacht.

In Bezug auf die weitere Schulentwicklung stehe die Umsetzung des Ganztagsschulkonzeptes im Vordergrund. Stadtbaurat Schreiner führte zur Neugestaltung des Schulhofes aus, dass hier mit hohem Aufwand um den alten Baumbestand gearbeitet wurde, auf eine Rodung des alten Baumbestandes konnte demnach glücklicherweise verzichtet werden, was die Baumaßnahme eines Schulhofes nach Stadtbaurat Schreiner ausmache, zumal keine weiteren Jahre vergehen müssen, um auf schattenspendende Bäume zurückgreifen zu können. Weiter zählt die Grundschule Lehnerz stabile Schülerzahlen von aktuell um die 60 Schülerinnen und Schüler.

Stadtbaurat Schreiner kündigte am Freitag an, auch künftig in den Schulstandort Lehnerz zu investieren. Die vakante Hausmeisterwohnung soll künftig zu Lagerräumlichkeiten sowie einer Betreuungsräumlichkeit für maximal fünf Kindern mit Lehrkraft umgebaut werden. Um künftig der Bestimmung zur Ganztagsbetreuungseinrichtung gerecht werden zu können, wird das Schulgelände um eine Mensa ergänzt, die hinter der Turnhalle ihren Platz finden soll. Mit der Baumaßnahme soll im August 2026 begonnen werden. Rund 1 Million Euro (ohne die Lagerräumlichkeiten und Differenzierung der Hausmeisterwohnung) investiert die Stadt Fulda in die Ganztagsbetreuung.

Der Lehnerzer Ortsvorsteher Stefan Euler (CDU) dankte dem Magistrat der Stadt Fulda für die Investition am Bildungsstandort Lehnerz. Er selbst sei hier zur Schule gegangen. Durch die Investition könne man sicher sein, dass der Standort der Bildungseinrichtung gesichert ist.
Weiter machte die Sommerbegehung Halt an der neu errichteten Kindertagesstätte „St. Elisabeth“ im Brunnenweg 12. Die Einrichtung wird von der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH in Fulda betrieben.

Die fünf gruppige Betreuungseinrichtung bietet Platz für bis zu 99 Kinder im Alter von einem Jahr bis sechs Jahren. Aktuell werden die Kinder in zwei Regelgruppen, einer integrativen Kindergartengruppe, sowie in zwei Krippengruppen betreut. Aufnahmeberechtigt sind Kinder aus den Stadtteilen Lehnerz, Bernhards und Dietershahn. Das Gebäude wurde zweigeschossig an einer Hanglage gebaut. Aktuell befindet sich die Einrichtung in den Sommerferien, daher blieb den Lokalpolitikern sowie politisch Interessierten nur, die Einrichtung von außen zu begutachten.

Grillenburg: Patentlösung noch nicht gefunden

Nach rund zweistündiger Begehung fand die erste Stadtteilbegehung der CDU-Stadtverordnetenfraktion schließlich in der „Grillenburg“ ihr Ende. Einleitend gab Ortsvorsteher Stefan Euler eine kurze historische Einordnung über die frühere Gaststätte und Veranstaltungslocation. Das Thema Grillenburg sei eines, das die Lehnerzer Bürgerinnen und Bürger seit nunmehr 10 Jahren beschäftigt. Die Türmchen, die Wahrzeichen der Grillenburg, wurden einst um 1882 von einem Frankfurter Großindustriellen errichtet, der die Grillenburg als Ausflugslokal erbaute. Auch wenn dieses längst abgerissen wurde, die Türme sind bis heute geblieben. Das Wort „Grillenburg“ stammt aus dem Altdeutschen, was so viel wie „sich die Grillen vertreiben“ bedeutetet und sich heute sinngemäß mit „sich die Sorgen loswerden“ übersetzen lässt.

1977 wurde das Gebäude, das im Laufe der Jahre ein Lokal wurde und als Bürgerhaus konzipiert war, eingeweiht. Bis zum 31.12.2019 war die Grillenburg als Gaststätte verpachtet. Unmittelbar bevor die Corona-Pandemie um sich griff, entschlossen sich, die Pächter dazu, den Pachtvertrag aufzulösen, weil sie für sich und die Grillenburg keine Zukunft mehr sahen. Noch während der Pandemie zogen die damaligen Pächter nach Gersfeld-Obernhausen, wo sie viel investierten und heute das „Hotel Berghof Wasserkuppe“ führen und ihr Eigentum nennen dürfen. Der Betrieb wurde kürzlich mit Drei Sternen Superior ausgezeichnet.

Nach der Pandemie, in der Zeit der Flüchtlingskrise, fungierte die Grillenburg vorwiegend als Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete aus Gießen. Im Turmzimmer sowie im Großen Saal standen seinerzeit um die 160 Betten, erinnert sich der Ortsvorsteher. Von dort aus wurden die Registrierten auf Asylunterkünfte weiterverteilt. Der Landkreis Fulda mietete die Räumlichkeiten für etwa zwei Jahre an, im Obergeschoss ist derzeit noch an ukrainische Familien (Frauen mit Kindern) vermietet.

„Uns als Ortsbeirat war wichtig, wie es mit der Grillenburg weitergeht. Schön wäre es, wenn weiterhin in der Grillenburg Gastronomie funktionieren würde. Corona hat viel auf den Kopf gestellt“, fasst der Lehnerzer Ortsvorsteher zusammen. Es folgten Monate des Zerwürfnisses mit der Stadt Fulda, wo eine Folgenutzung von Gastronomie erörtert wurde. Inzwischen sind die Streitereien beigelegt. Aktuell finden in den Räumlichkeiten diverse Proben von Vereinen statt. Die nächsten zwei Jahre wird der Geselligkeitsverein Nordend Fulda e.V. seine Probentätigkeiten und Veranstaltungsformate in der Grillenburg durchführen. Dies sei vertraglich festgemacht worden.

Den Ortsbeirat Lehnerz freut dieses Übereinkommen, weil dadurch die Grillenburg wieder ein Stück weit ins Bewusstsein zurückkehre.
Seit fünf Jahren beschäftigt sich der Ortsbeirat mit der Frage, wie eine Folgenutzung der Grillenburg aussehen könnte. „Wir hoffen, dass wir innerhalb dieser Legislatur zu Ergebnissen kommen, wie es mit der Grillenburg weitergehen könnte.“ Die Ortsbeiratssitzungen seien, wenn das Thema Grillenburg auf der Tagesordnung steht, immer gut besucht. Der Ortsbeirat steht Ideen aus der Bevölkerung offen gegenüber, diese mit den Kommunalpolitikern vor Ort besprochen und erörtert werden. Eine Nutzung eines Vereins aus Lehnerz in der Grillenburg gibt es nach Aussagen von Ortsvorsteher Stefan Euler aktuell nicht.

Wie Wingenfeld sagte, habe der Magistrat aktuell noch keine Patentlösung für die Grillenburg, darin liege aber auch eine große Chance. Wingenfeld lud den Ortsbeirat gestern erneut dazu ein, konkrete Vorstellungen und auch Wunschvorstellungen, was mit der Grillenburg zukünftig explizit geschehen solle oder wo man die Grillenburg zukünftig sieht, darzulegen. Diesbezüglich gehe es im Besonderen um die Darlegung der Bedürfnisse der Lehnerzer Bürgerinnen und Bürger. Abschließend dankte der Fuldaer Oberbürgermeister dem Lehnerzer Ortsbeirat für die Verantwortungsübernahme. Engagierte Menschen zu finden, die sich langfristig für etwas engagieren sei heutzutage keinesfalls selbstverständlich.

Die CDU-Fraktion in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung wurde von den hauptamtlichen Magistratsmitgliedern, dem Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) sowie dem Fuldaer Stadtbaurat, Daniel Schreiner (parteilos), begleitet. Ebenso wohnten die Erste Bürgerin der Stadt, die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU), die CDU-Fraktionsvorsitzende Patricia Fehrmann sowie der CDU-Ortsverband um seinen Vorsitzenden und zugleich stellvertretenden Ortsvorsteher, Holger Arnold, der Begehung bei.

Die Sommerbegehung der CDU-Stadtverordnetenfraktion dient der politischen Arbeit der CDU-Fraktion im Stadtparlament. Behandelte Themen werden im Nachgang in der Fraktion sowie in den jeweiligen Arbeitskreisen weiter erörtert und bearbeitet und finden nicht selten Eingang in die Haushaltsansätze. +++ jessica auth


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