CDU Hünfeld stellt personelle Weichen nach der Wahl

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Chris Heumüller, Steffen Diegmüller, Katja Hartung-Jesensky, hinten v.l. Simone Flügel, Manuel Dux, Charlotte Herrmann, Simon Filipp. (v.l.) Foto: privat

Es ist ein Auftakt nach Maß: Mit einem Wahlergebnis von 60,2 Prozent im Rücken hat sich die CDU-Fraktion Hünfeld in ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl neu aufgestellt – geschlossen, selbstbewusst und mit klarer Linie für die kommenden Jahre.

Im vollbesetzten Rathaussaal eröffnete Stadtverbandsvorsitzender Steffen Diegmüller die konstituierende Sitzung und ließ keinen Zweifel daran, wie sehr ihn das Ergebnis trägt. Die hohe Zustimmung der Wähler spiegelt sich auch in der personellen Stärke der Fraktion wider – zahlreiche gewählte Kandidaten und Nachrücker waren vor Ort, die Reihen vollständig gefüllt.

Die Wahl des neuen Fraktionsvorstandes leitete die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Karin Grosch. Routiniert führte sie durch die Abstimmungen, an deren Ende ein eindeutiges Signal stand: Steffen Diegmüller bleibt Fraktionsvorsitzender – und das mit 100 Prozent Zustimmung in geheimer Wahl. Ein Ergebnis, das als klare Bestätigung seines bisherigen Kurses gewertet werden darf.

Auch sein Führungsteam erhielt geschlossenen Rückhalt: Chris Heumüller und Katja Hartung-Jesensky wurden als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch Geschäftsführer Manuel Dux, Schriftführerin Charlotte Herrmann sowie die Beisitzer Simone Flügel und Simon Filipp. Auf dieses Team kommt in den kommenden Jahren zentrale Arbeit zu – etwa die Vorbereitung der Fraktionssitzungen und die inhaltliche Koordination. Die CDU stellt künftig 20 der insgesamt 33 Sitze in der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung.

Doch nicht nur intern stellte sich die Fraktion auf – auch wichtige Personalentscheidungen für die Stadt wurden vorbereitet. Ebenfalls einstimmig nominierte die CDU ihre Kandidaten für das Amt des Stadtverordnetenvorstehers sowie für die ehrenamtlichen Magistratsmitglieder.

Für das Amt des „Ersten Bürgers“ der Stadt wurde der bisherige Stadtrat Jürgen Bohl vorgeschlagen. Nach seiner Wahl durch die Fraktion nahm er die Nominierung unter großem Beifall an. In seinen Dankesworten zeigte er sich sichtlich bewegt über das Vertrauen und ordnete die Aufgabe mit Respekt ein: Er trete in große Fußstapfen – jene von Berthold Quell, Stefan Schwenk, Dietmar Weidenbörner und Kurt Schramm, die das Amt in den vergangenen Jahren geprägt hatten.

Bohl bringt Erfahrung mit: Bereits 2001 zog er erstmals als Stadtverordneter in das Parlament ein, seit 2014 gehört er dem Magistrat als Stadtrat an. Die Abläufe der kommunalen Gremien sind ihm vertraut – eine Voraussetzung, die ihn aus Sicht der Fraktion für das Amt besonders qualifiziert.

Im Anschluss stellte Bürgermeister Benjamin Tschesnok seine Kandidaten für den Magistrat vor. Als Nachfolger der bisherigen Ersten Stadträtin Martina Sauerbier wurde Wolfram Becker aus Hünfeld für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters nominiert – ebenfalls mit voller Zustimmung der Fraktion. Bestätigt wurde auch die bereits im Magistrat tätige Stadträtin Karin Grosch aus Malges.

Für die zwei weiteren Magistratsposten setzt die CDU auf neue Gesichter aus den eigenen Reihen: Benjamin Käsmann, seit fünf Jahren Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und wohnhaft im Hünfelder Nordend, wird in den Magistrat wechseln. Zudem wurde Sonja Hess aus Michelsrombach nominiert, die als neugewählte Mandatsträgerin künftig das Buchfinkenland im Magistrat vertreten soll.

Bis zur konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28. April 2026 bleibt noch Zeit, sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten. Doch eines ist schon jetzt spürbar: Die künftigen Amtsinhaber eint nicht nur die geschlossene Unterstützung ihrer Fraktion – sondern auch die klare Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Oder, wie es im Saal mehrfach zu hören war: Die Freude auf die Aufgabe ist groß – und der Wille, Hünfeld weiterzuentwickeln, unübersehbar. +++


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