In der Goerdelerstraße 30 in Fulda hat die Caritas-Sozialstation Fulda neue, bedarfsgerechte Räumlichkeiten bezogen. Gesegnet wurden sie von Caritas-Aufsichtsratsvorsitzendem Prälat Christof Steinert. Die neuen Räume waren notwendig geworden, weil die bisherigen Räumlichkeiten für die wachsenden Aufgaben zu eng geworden waren. Zuständig ist die Sozialstation für Klienten mit ambulantem häuslichem Pflegebedarf in Fulda, Bad Salzschlirf, Vorderrhön/Eichenzell und Ulstergrund/Hilders.
Pflegedienstleiterin (PDL) Elke Völker-Kolla betonte, dass die neuen Räumlichkeiten den gestiegenen Anforderungen nun perfekt entsprächen. Zugleich dankte sie ihrem Team: Trotz der Belastung durch den Umzug in der Vorweihnachtszeit sei die Versorgung aller Klienten professionell, flexibel und mit viel Empathie durchgängig sichergestellt worden.
Ganz im Sinne des Caritas-Jahresmottos „Zusammen geht was, Caritas verbindet Generationen“ habe das Team gezeigt, dass man auch in dynamischen Situationen zusammenstehe. Mit der Sozialstation baue die Caritas täglich eine Brücke zur älteren Generation, die pflegerisch auch von jungen Auszubildenden unterstützt werde.
Elke Völker-Kolla dankte zudem dem Caritas-Vorstand, der Geschäftsführerin Susanne Saradj sowie der Bereichsleiterin Leona Heller für ihre Entscheidung zum Umzug, die von Weitblick und Vertrauen zeuge. Ebenso dankte sie dem Caritas-Hausmeister Roman Bunk, der den gesamten Umzug hervorragend koordiniert habe.
Zur Segensfeier wurden zahlreiche Gäste begrüßt: das Vermieterehepaar Dr. Beatrix Scheich-Hoffman und Hans-Volker Hoffmann, Aufsichtsratsvorsitzender Prälat Christof Steinert, vom Caritas-Vorstand Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Ansgar Erb, Caritas-Geschäftsführerin Susanne Saradj, Bereichsleiterin der gesamten ambulanten Pflege Leona Heller sowie der Nachbar Apotheker Christoph Gering.
Benediktion – Segen bedeute, Gutes zu sagen, erklärte Prälat Christof Steiner zu Beginn der Segensfeier. Es sei wichtig, einen Ort zu haben, der Kirche und Glaubensgemeinschaft beinhalte. Von ihm könne Segen ausgehen und er trage dazu bei, Leben wertzuschätzen.
Bevor er die Segensformel sprach und die Räumlichkeiten mit Weihwasser besprengte, las er aus dem Galaterbrief. Darin werde dazu aufgerufen, Lasten zu tragen, zu helfen und allen Menschen Gutes zu tun.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Caritasdirektor Dr. Markus Juch betont, dass Mitarbeitende in der ambulanten Pflege im oft herausfordernden Arbeitsalltag einen guten Ort bräuchten, an dem sie sich begegnen, stärken und austauschen könnten. In den neuen Räumlichkeiten könne dies nun sehr gut gelingen.
Für das freundliche und wertschätzende Miteinander bedankte sich Susanne Saradj besonders beim Vermieterehepaar und wünschte sich ein langes und vertrauensvolles Mietverhältnis. Familie Scheich-Hoffmann betonte ihrerseits, sie seien sehr glücklich, dass ihre ehemaligen ärztlichen Praxisräume nun wieder für die Versorgung und Gesunderhaltung von Menschen genutzt würden – und dies in einem christlichen Gedanken.
Im Anschluss an die Segensfeier waren alle Gäste zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten sowie zu Imbiss und Begegnung eingeladen. +++

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