Caritas-Jahreskampagne stellt Zusammenhalt der Generationen in den Mittelpunkt

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Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch (von links), Ann-Katrin Jehn, Fachbereichsleiterin Marketing und Kommunikation, und Holger Franz, Leiter der Stabstelle Sozialpolitik, präsentieren das Kampagnenmaterial zum Jahresmotto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“. Foto: Carina Schneider

Der Deutsche Caritasverband stellt das Jahr 2026 unter das Leitmotiv gelingender Generationenbeziehungen. Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ wirbt auch die Caritas im Bistum Fulda in ihren Diensten und Einrichtungen sowie gegenüber der Politik für ein Für- und Miteinander von Jung und Alt.

„Eine demokratische Gesellschaft kann nur gelingen, wenn die Generationen füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen. Der häufig benannten Spaltung der Generationen wollen wir als Caritas entgegenwirken“, sagte der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch zum Start der Kampagne. Der Deutsche Caritasverband hatte die Jahreskampagne zuvor in Passau, Freiburg, Dortmund und Schwerin eröffnet. Als Symbol dienen jeweils zwei Schuhe eines Caritas-Generationen-Paares auf einem roten Schuhkarton. Jedes dieser Schuhpaare steht für eine eigene Geschichte des generationenübergreifenden Zusammenhalts.

Auch bei der Caritas im Bistum Fulda gibt es zahlreiche Beispiele für das Miteinander der Generationen. Dazu zählen Projekte der Jugendhilfe, bei denen ältere Ehrenamtliche gemeinsam mit Jugendlichen Bäume pflanzen, um die Umwelt im Sinne der nachfolgenden Generationen zu schützen. In Altenpflegeheimen empfangen Seniorinnen und Senioren zudem regelmäßig Besuch von Kindergarten-Gruppen.

Mit Blick auf den Hessentag 2026 in Fulda will sich die Caritas im Bistum Fulda auch in der breiten Öffentlichkeit für den Zusammenhalt von Jung und Alt einsetzen. Im Juni sind in Fulda entsprechende Aktionen geplant. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der politischen Arbeit. Die Caritas setzt sich für einen starken Sozialstaat aller Generationen ein und hat dazu fünf zentrale Forderungen formuliert. Dazu zählen Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken sollen, eine Familien- und Bildungspolitik mit gleichen Teilhabechancen für alle Kinder und Jugendlichen sowie der Förderung gesellschaftlicher Mitverantwortung. Weitere Forderungen betreffen die Schaffung von Begegnungsräumen, die Stärkung des Ehrenamts und eine nachhaltige Klimasozialpolitik.

„Uns ist es wichtig, mit Politikerinnen und Politikern zu diesen Themen ins Gespräch zu kommen – auch im Hinblick auf die Kommunalwahlen in Hessen am 15. März. Der Austausch ist wichtig, damit gute Entscheidungen für ein Miteinander der Generationen auf politischer Ebene getroffen werden können“, sagte Juch. +++


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