Bundeswehr hat bereits 500 Freiwillige für Ebola-Einsatz

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Berlin. Bei der Bundeswehr gibt es offenbar großes Interesse an einem Einsatz im Ebola-Gebiet: Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Aufruf von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hätten sich rund 500 Freiwillige für einen Einsatz in Liberia gemeldet, wie von der Leyen gegenüber der „Bild“ erklärte. Die Interessenten kommen demnach aus allen Teilen der Bundeswehr. Außerdem hätten sich viele Reservisten und sogar Zivilisten gefunden, die bereit seien, Ebola-Kranke in Liberia zu versorgen. Jetzt müsse geprüft werden, über welche Vorkenntnisse die Freiwilligen verfügten und wie sie schnellstmöglich fit für den Einsatz gemacht werden könnten. „Das ist ein großartiges Zeichen der Hilfsbereitschaft. Darauf kann Deutschland stolz sein“, sagte die Verteidigungsministerin der Zeitung.

US-Behörde fürchtet 1,4 Millionen Ebola-Fälle bis Ende Januar

Die US-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) befürchten, dass die Zahl der Ebola-Fälle bis Ende Januar 1,4 Millionen erreichen könnte, sollten die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus nicht deutlich verstärkt werden. Das geht aus einem am Dienstag vorgestellten Bericht der Behörde hervor. Die Autoren des Berichts gehen davon aus, dass es in Sierra Leone und Liberia deutlich mehr Fälle gibt, als bisher registriert wurden. So werde es bis Ende September rund 21.000 Fälle in den beiden westafrikanischen Staaten geben. Diese Zahl werde sich alle 20 Tage verdoppeln, sollte die Ausbreitung des Virus nicht gestoppt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor eine Prognose veröffentlicht, in der mit 20.000 Fällen bis Anfang November gerechnet wird. Bisher registrierte die WHO rund 2.800 Ebola-Tote und mehr als 5.800 Fälle in Westafrika. +++ fuldainfo


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