Brok unterstützt Weber im Streit um Gas-Pipeline

Im Streit um die deutsch-russische Gas-Pipeline „Nord Stream 2“ bekommt der Spitzenkandidat der europäischen Konservativen, Manfred Weber (CSU), Beistand aus der Union. Das berichtet die „Bild“. Weber hatte im Fall eines Sieges bei der Europawahl den Stopp des Projektes, des mehrheitlich in russischem Staatsbesitz befindlichen Gazprom-Konzerns, angekündigt. Der CDU-Europa-Politiker Elmar Brok, Chef-Außenpolitiker des EU-Parlaments, sagte dem Blatt: „Das Projekt muss und kann gestoppt werden. EU-Recht muss nur angewendet werden.“ Er traue der Zusage des russischen Präsidenten Wladimir Putin, nach Fertigstellung der Ostseepipeline weiterhin Gas durch die Ukraine zu leiten, nicht, so Brok: „Die Russen werden sich nicht an ihre Absprachen halten: Ist Nord Stream 2 gebaut, machen die die Ukraine-Leitung dicht – egal was versprochen wurde.“ +++


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1 Kommentar

  1. Die CDU-Leute Weber und Brok handeln eindeutig gegen deutsche Interessen. In keinem Land der Welt werden Politiker gewählt, die sich so eindeutig gegen die Interessen des eigenen Landes stellen. Wer bei der EU-Wahl die CDU ankreuzt, sollte das wissen. Die Gas-Pipeline zwischen Russland und Deutschland ist im beiderseitigen Interesse. Die Russen brauchen unser Geld und wir brauchen deren Gas. So einfach ist das. Oder sollen wir etwa das teure Flüssiggas aus den USA kaufen, so wie es Donald Trump will. Die Russen haben bisher immer die Lieferverträge uns gegenüber eingehalten. Wenn Brok ihnen Vertragsbruch vorwirft, ist das einfach unwahr. Unsere Energiepreise sind in Deutschland wahrlich hoch genug. Sollen wir jetzt auch noch die Ukraine mit subventionieren? Irgendwann hört der Spaß auf! Da die Wirtschaft in Deutschland dringend preisgünstige Energie benötigt, deren Lieferung sichergestellt ist, gehe ich davon aus, dass weder Weber und Brok sich durchsetzen können. Bisher haben sich immer die Interessen der Wirtschaft durchgesetzt.

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