Brand und Müller für mehr Lärmschutz in Uttrichshausen

Austausch mit Bürgerinitiative, Ortsbeirat und Gemeinde

Gemeinsam für Uttrichshausen (von links) Ortsvorsteher Volker Röbig, Martin Müller, Bürgerinitiative Lärmschutz, MdL Sebastian Müller, MdB Michael Brand und Markus Hackenberg, 1. Beigeordneter Gemeinde Kalbach. (v.r.)

Auf Initiative der beiden Wahlkreisabgeordneten in Bund und Land, Michael Brand und Sebastian Müller, fand aktuell ein Austausch in Uttrichshausen mit Vertretern der Bürgerinitiative, dem Ortsbeirat und der Gemeinde statt. „Es geht darum, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger im Ort rauszuholen und neue Chancen zu nutzen“, so Müller und Brand, der bei Bundesverkehrsminister Wissing angesichts der neuen Baumaßnahme für „optimalen Lärmschutz zukünftig und notwendigen Maßnahmen für die maximale Sicherheit sowie geringstmögliche Belastung für die mehrjährige Bauphase“ geworben hat.

Nicht geklärt ist die Frage des Fortbestands der derzeitigen Geschwindigkeitsbegrenzung, wozu Landtagsabgeordneter Sebastian Müller klar Position bezieht, nämlich „dass es für Uttrichshausen nach der Fertigstellung der Talbrücke sehr wichtig ist, dass die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung beibehalten wird. Dafür werde ich mich nachdrücklich in Wiesbaden einsetzen.“

Wie in der Informationsveranstaltung Mitte September von der Autobahn GmbH angekündigt, hat Bundestagsabgeordneter Michael Brand aktuell auch von der Spitze des Verkehrsministeriums die Zusage erhalten, dass trotz der Einstufung als Ersatzneubau ein dem Neubau gleichwertiger Lärmschutz umgesetzt werden soll. „Die neue 5-Meter-hohe Lärmschutzwand ist notwendig, es sind aber weiter Fragen offen beispielsweise, dass aus unserer Sicht vor Ort die Länge der Lärmschutzwände erhöht werden muss, also die Anbindung einerseits an die Rastanlage und andererseits am anderen Ende der Brücke. Auch beim passiven Lärmschutz brauchen die Bürger in Uttrichshausen mehr Unterstützung als angekündigt; dass während der Bauphase die direkt darunter liegende Ortsdurchfahrt samt Bushaltestelle offenbleiben kann, ist für uns aus Sicherheitsgründen schwer vorstellbar, hier braucht es eine Alternativplanung.“ +++ pm