Bilanz zu den Energiewochen 2018

Energiewochen
Die Mitglieder des Arbeitskreises Energie Fulda bei der Bilanz zu den Energiewochen 2018. Foto: StadtFulda

Bereits zum 25. Mal hat der Arbeitskreis Energiesparen in diesem Jahr die Energie(spar)wochen Fulda durchgeführt. „Jeden November seit 1993 gab es ein Veranstaltungsprogramm mit vielfältigen Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger der Region“, resümiert Axel Horst vom Stadtplanungsamt der Stadt Fulda und eines der Gründungsmitglieder des Arbeitskreises. Am Anfang dieser Geschichte stand eine Idee der „Jungen Grünen“, die Stadt und Kreis Fulda, das Umweltzentrum und die Energieversorger um Unterstützung für eine „Energiesparlampenaktion“ baten.

Im Jubiläumsjahr hat sich einiges geändert: Der „Arbeitskreis Energiesparen“ heißt nun „Arbeitskreis Energie“, es gibt ein neues Logo und aus den Energiesparwochen wurden die Energiewochen. Die Ziele des Arbeitskreises Energie Fulda haben sich nicht geändert und sind gut 26 Jahre nach seiner Gründung aktueller denn je: Solange der globale Energieverbrauch der Menschheit weiter steigt, sollte jeder Einzelne die Verantwortung für seinen individuellen Energieverbrauch übernehmen und seinen Einsparanteil leisten, erklären die Mitglieder des Arbeitskreises. „Die Menschen benötigen dazu einfach entsprechende Anregungen, Kenntnisse und Hilfestellungen“, so Horst. Diese will der Arbeitskreis Energie vermitteln. Die Beratungs- und Informationsangebote der Fuldaer Energiewochen sind in diesem globalen Zusammenhang Basisarbeit für das häusliche Energiesparen.

Zur Kenntnisvermittlung gehört z. B. die Vermittlung vielfältiger qualifizierter Energieberatungsangebote durch IHK, Kreishandwerkerschaft, RhönEnergie, Schornsteinfeger, Architekten und Ingenieure, Verbraucherberatung, Umweltzentrum usw. Anregungen finden Interessierte durch eine in der Region Fulda existierende Vielzahl von Beispielen für die Erschließung alternativer Energiequellen bzw. intensivere Ausnutzung konventioneller Energieträger (Biogas, Bioabfälle, Holz, Thermische Solaranlagen, Photovoltaik, Windkraft, BHKW etc.).

Dabei sind die jährlichen Energiewochen nur eine Art „Werbeveranstaltung“ für die Angebote, die Mitglieder des Arbeitskreises das ganze Jahr in der Region machen, erklärt Volker Strauch vom Umweltzentrum Fulda: „Es gibt kontinuierlich das ganze Jahr über Angebote und Veranstaltungen zum Thema Energie auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule und dem Biosphärenreservat Rhön.“


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