Ein maßgebliches Highlight von Fulda präsentierte sich erneut der Weihnachtsmarkt 2024, der mit rund 760.000 Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern seine Anziehungskraft unter Beweis gestellt hat. Dieser alljährliche Markt ist nicht nur der größte Weihnachtsmarkt in Osthessen. Er dient auch als ein zentraler wirtschaftlicher und touristischer Faktor für die gesamte Region. Der Begriff touristischer Faktor beschreibt, wie Veranstaltungen Menschen von anderen Orten anziehen und somit den Tourismus fördern. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld zeigte sich begeistert: "Die Besucherzahlen sprechen für sich und bestätigen die hohe Attraktivität unseres Weihnachtsmarktes." Fulda möchte stolz darauf sein, einen bedeutenden Beitrag zur Belebung der Innenstadt und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft leisten zu können.
Mit festlich geschmückten Ständen bot der Weihnachtsmarkt ein unverwechselbares Erlebnis für die ganze Familie. Die kulinarischen Highlights ergänzten das Angebot dabei perfekt. Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm unterhielt die Besucher zusätzlich. Besonders das Fuldaer Weihnachtsingen und das Taschenlampenkonzert, das zusammen mehr als 14.000 Teilnehmende anzog, erfreute sich großer Beliebtheit. Auch die Integration von „Karlchen vom Dach“ mit einer großen Eisbahn stellte einen attraktiven Anziehungspunkt dar. Das Taschenlampenkonzert ist ein Konzert, bei dem die Besucher mit Taschenlampen das Ambiente erhellen, um eine kunstvolle Atmosphäre zu schaffen.
Die Verbindung aus thematischer Vielfalt und hervorragender Infrastruktur zog zahlreiche Gäste an. Kurze Wege machten den Besuch für viele Besucher sehr angenehm. In der malerischen Kulisse der Barockstadt fühlten sich die Gäste außerdem immer willkommen. Nicht nur die Besucher waren begeistert. Auch das positive Image Fuldas wurde durch den Weihnachtsmarkt nachhaltig gestärkt. Dominik Höhl, Leiter Tourismus und Marketing der Stadt Fulda, resümierte erfreut: „Unser Weihnachtsmarkt ist ein Aushängeschild für die Region.“ Die gelungene Mischung aus Atmosphäre, Angebot und Zugänglichkeit mache ihn zu einem der schönsten Märkte in der Region und sogar in ganz Hessen. Die hohe Besucherfrequenz des Marktes spiegelt sich direkt in einer Wirtschaftskraft von etwa 19 Mio. Euro wider. Der Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie der Region profitierten ebenfalls erheblich von dieser Strahlkraft. „Der Weihnachtsmarkt ist nicht nur ein stimmungsvoller Treffpunkt, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher Motor“, ergänzte Dominik Höhl. Die Synergie, als Fachbegriff für das Zusammenwirken von Kräften, zwischen dem Weihnachtsmarkt und der Innenstadtbelebung zeige eindrucksvoll, wie eng der Markt mit Handel und dem gesamten Gastgewerbe verzahnt sei.
Neben den wirtschaftlichen Aspekten trägt der Weihnachtsmarkt in hohem Maße zum Image von Fulda bei. Er erhöht den Bekanntheitsgrad der Stadt erheblich. Er präsentiert die Stadt als lebendige, weltoffene und traditionsbewusste Perle. Diese Stadt vereint moderne Ansprüche mit historischem Charme. Besonders erfreulich ist, dass der Markt auch als Begegnungsort dient. Menschen aller Generationen und Kulturen kommen hier zusammen, um gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit zu genießen. Laut dem Oberbürgermeister zeigt der Fuldaer Weihnachtsmarkt eindrücklich, wie wichtig solche Veranstaltungen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben einer Stadt sind.
„Trotz der erfolgreichen Umsetzung sehen wir auch Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf besteht“, erklärte Dominik Höhl. Fulda plant weiter an der Programmgestaltung und der optischen Gestaltung des Marktes zu arbeiten. Ziel ist es, das Erlebnis für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu machen. Besonders im Bereich der Warenstände strebt Fulda Optimierungen an, um eine noch größere Vielfalt zu bieten. Dazu freuen sich die Organisatoren über neue Ideen. Sie laden Aussteller und Standbetreiber herzlich ein, Teil des Fuldaer Weihnachtsmarktes zu werden. Vielfältige Standmodelle, wie sie etwa auf dem RegioMarkt angeboten werden, machten eine Teilnahme besonders attraktiv. Der RegioMarkt ist bekannt für seine regionalen Produkte und besonderen Standkonzepte, die lokalen Anbieter die Möglichkeit geben, ihre Waren in besonderer Weise zu präsentieren“, fügte Höhl an.
Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Fulda endet am Montag, den 23. Dezember. Doch nach den Weihnachtsfeiertagen ist nicht direkt Schluss: Der Winterwald auf dem Platz Unterm Heilig Kreuz öffnet noch einmal vom 27. bis 30. Dezember. Zudem lädt Karlchens Wintergarten auf dem Dach des ehemaligen Kaufhauses Kerber vom 27. bis 29. Dezember 2024 zur Einkehr ein. Einige bemerkten, dass nicht immer so viele Menschen wie vorhergesehen den Markt besuchten. Das fiel uns besonders an einigen Tagen auf. Doch wir waren nicht so oft wie anwesend und haben alles in tausenden von Bildern festgehalten. +++

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