Beschäftigungsentwicklung in Deutschland stagniert im Jahr 2025

Agentur arbeit1

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat sich im Jahr 2025 nahezu stabil entwickelt, ist jedoch leicht zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen damit um 5 000 Personen beziehungsweise 0,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Jahr 2024 hatte die Erwerbstätigkeit in Deutschland einen historischen Höchststand erreicht. Seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 waren noch nie so viele Menschen erwerbstätig gewesen. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die Zahl der Erwerbstätigen seit 2006 kontinuierlich gestiegen. Allerdings hatte der Beschäftigungsaufbau seit Anfang 2024 deutlich an Dynamik verloren.

Nach dem Rückgang zu Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020, als die Erwerbstätigenzahl um 325 000 Personen beziehungsweise 0,7 Prozent sank, nahm die Zahl der Erwerbstätigen 2021 zunächst leicht um 75 000 Personen oder 0,2 Prozent zu. In den Jahren 2022 und 2023 folgte ein kräftigerer Anstieg. Im Jahr 2022 stieg die Erwerbstätigenzahl um 588 000 Personen, was einem Plus von 1,3 Prozent entsprach. Im Jahr 2023 nahm sie um weitere 306 000 Personen beziehungsweise 0,7 Prozent zu.

Im Jahr 2024 schwächte sich das Wachstum jedoch deutlich ab. Der Zuwachs betrug nur noch 52 000 Personen oder 0,1 Prozent. Im Verlauf des Jahres 2025 wurde das Vorjahresniveau schließlich leicht unterschritten. Damit zeigt sich, dass der langjährige Aufwärtstrend am deutschen Arbeitsmarkt zuletzt an Schwung verloren hat. +++


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