Berufliche Schulen Gelnhausen und Makerspace-Gründer vereinbaren Zusammenarbeit

Robotertechnik erlebbar machen

Sie haben gemeinsam viel vor (von links): Makerspace-Gründer Christian Romeis und Rainer Flach, Hartmut Bieber, Christian Böhler und Arnold Flach von der Schulleitung der Beruflichen Schulen Gelnhausen streben eine Kooperation auf vielen Ebenen an. Foto: B&R

Der Makerspace makeIT im Triangulum ist für die Beruflichen Schulen Gelnhausen (BSG) außerordentlich interessant. Bei einem Rundgang durch die Hightech-Werkstatt sprachen Gründer Christian Romeis und die Schulleitung um Hartmut Bieber über Kooperationsmöglichkeiten: Die Ideen sprudelten, ein Event ist bereits in Planung. Die ersten Praktikanten waren schon im Makerspace, der sich in unmittelbarer Nähe zum Schulcampus der BSG befindet, weitere Schülerinnen und Schüler sollen folgen. Das zumindest ist der Plan, den Schulleiter Hartmut Bieber und die Abteilungsleiter Christian Böhler, Arnold Flach und Rainer Flach schmiedeten, als sie von Christian Romeis durch die Räume geführt wurden.

Schulleiter Hartmut Bieber: „Uns leuchten die Augen, wenn wir uns hier umschauen. Mir fallen direkt etliche Möglichkeiten für eine Kooperation ein.“ Da wäre die Idee, Projektarbeiten der Schülerinnen, Schüler und Studierende im Makerspace zu entwickeln. Oder das gegenseitige Angebot, Räume und Werkzeuge zu nutzen. Bieber betont: „Wir haben das gleiche Ziel. Uns geht es darum, die Region anzutreiben und über die theoretischen Möglichkeiten hinaus noch weitere attraktive Angebote zu haben.“

Der Startschuss für die Kooperation soll die Robotics-Week im September sein. Dort wird Robotertechnik erlebbar gemacht werden. Vorträge und Workshops würden dann beispielsweise in den Räumen der Schule angeboten, ausprobieren und testen könnten die Besucher in den Schullaboren – und eben im Makerspace. „So können wir Theorie und Praxis noch besser miteinander verbinden und uns ergänzen“, erläutert Schulleiter Bieber.

Die Kooperation ist klug und sinnvoll: Die BSG haben sich immer wieder als innovative Bildungseinrichtung gezeigt, das belegen die regelmäßig stattfindenden Technologietage, die in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen veranstaltet werden. Die Schule sei immer bemüht, der zunehmenden industriellen Digitalisierung in der Ausbildung gerecht zu werden, darum hat sie jüngst einen hochmodernen Schweißsimulator angeschafft, betont Bieber.

Der Makerspace ist ein Paradies für Entwickler und Erfinder auf 260 Quadratmetern: Dort werden Robotik, Elektronik, Mechanik, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality zum Leben erweckt. Die Werkzeuge, die auf den Tischen stehen: 3D-Drucker, Mikrocomputer, Roboterarme, Oszilloskope, Lötkolben, verschiedenartige Kabel und mehr. Die Nutzung des Makerspaces ist mit keinerlei Kosten verbunden – Interessierte müssen sich lediglich mit einem Projekt, einer sogenannten Challenge, bewerben.

Makerspace-Gründer Christian Romeis ist überzeugt von der Kooperation: „Davon profitieren alle: die Schülerinnen, die Schüler, die Studierenden, die Schule, der Makerspace, die Unternehmen und der Standort als innovative Region.“ Im Main-Kinzig-Kreis stecke so viel Potenzial, die damit verbundenen Möglichkeiten müssten den jungen Leuten aufgezeigt werden. Romeis sagt: „Gemeinsam können wir zeigen, was die Region auf dem Kasten hat.“ Los geht’s damit im September zur Robotics-Week. +++ pm

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