Die CDU-Landtagsfraktion trauert um Winfried Rippert. „Wir trauern als CDU-Landtagsfraktion um Winfried Rippert. Er war ein engagierter Christdemokrat und hat sich durch sein langjähriges politisches Wirken große Verdienste um das Gemeinwesen erworben. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen Stunden bei seiner Familie“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Holger Bellino, anlässlich des Todes von Winfried Rippert am heutigen frühen Morgen.
„Winfried Rippert war ein bürgernaher und beliebter Politiker. Er war über viele Jahrzehnte in kommunalen Ehrenämtern in Fulda engagiert und eine feste Größe der CDU im Landkreis Fulda. Damit hat er nicht nur die CDU in seiner osthessischen Heimat, sondern auch die hessische CDU mitgeprägt. Winfried Rippert war ein ebenso engagierter Parlamentarier und gehörte von 1972 bis 1999 acht Wahlperioden als Abgeordneter der CDU-Landtagsfraktion dem Hessischen Landtag an. In dieser Zeit war er Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technik und später Vorsitzender des Europaausschusses sowie mittelstandspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Abgeordnete, die damals schon dem Landtag angehörten, beschreiben ihn als überaus engagierten und liebenswerten Kollegen und als solchen wollen wir ihn in guter Erinnerung behalten“, erklärte Bellino. Winfried Rippert wurde 1935 in Fulda geboren. Nach der Volksschule und kaufmännischer Berufs- und Berufsfachschule absolvierte er eine kaufmännische Lehre und war anschließend Inhaber einer Handelsvertretung. Mitglied der CDU war er seit 1961 und von 1963-1965 stellvertretender Landesvorsitzender der JU. Von 1964-1989 war er Stadtverordneter in Fulda. Kreisvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung im Kreisverband Fulda war er seit 1989 mit kurzen Unterbrechungen bis heute.
Woide und Herchenhan: „Stadt und Land, Hand in Hand“
"Winfried Rippert hat sich immer und in ganz besonderer Weise für die Region Fulda eingesetzt“, betonen Landrat Bernd Woide und Kreistagsvorsitzender Helmut Herchenhan. „27 Jahre lang war er Abgeordneter im Hessischen Landtag, 15 davon war er auch Kreistagsmitglied und hat dabei die Region vertreten und sich für sie stark gemacht. Vor allem die Wirtschaftspolitik war ein Schwerpunkt seiner politischen Aktivitäten, insbesondere die Mittelstandspolitik und damit auch ein lebendiger Mittelstand lagen Rippert stets am Herzen“, so Woide und Herchenhan.
„Stadt und Land, Hand in Hand – dieses Zitat von Winfried Rippert wird mir wohl immer ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn es hat seine Arbeit in und für die Region – die auch seine Heimat war – geprägt. Die Verbindung von Stadt und Landkreis Fulda war ihm besonders wichtig. Der Landkreis Fulda wird ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren“, sagt Landrat Bernd Woide abschließend.
Jürgen Diener zum Tod von Winfried Rippert
„Wir sind tief traurig und erschüttert über den Tod unseres langjährigen Vorsitzenden Winfried Rippert. Er war über Jahrzehnte die zentrale und treibende Kraft unserer MIT, er war Mr. Mittelstand. In der Sache galt Winfried Rippert als harter Kämpfer, aber immer fair und loyal. Er war guter politischer Taktierer, der es verstand seine Vorstellungen zum Wohle seiner osthessischen Heimat und der regionalen Wirtschaft durchzusetzen. Winfried Rippert war ein echter Freund, von dem wir im Mittelstand viel gelernt haben. Seine unverwechselbare und vor allem auch gesellige Art wird uns fehlen. Wo er war, hat Mittelstand stattgefunden.“
Brand: Rippert war ein Lokalpatriot
Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand erklärte: „Winfried Rippert war ein Lokalpatriot, der Fulda und die Region gelebt hat. Er war Christdemokrat, Fulda-Patriot und Mr. Mittelstand. Er konnte andere begeistern und hat sich selbst begeistern lassen. Menschen wie Bischof Dyba und Alfred Dregger haben ihn regelrecht angesteckt. Von der katholischen Jugendbewegung bis ins hohe Alter als Präsident der Freundeskreises St. Bonifatius war ihm der Glaube das zentrale Rüstzeug. Als Abgeordneter hat er für die Anliegen des Mittelstandes kompromisslos gestritten. Mit seinen Ecken und Kanten scheute er keinen Konflikt. Aktiv die Deutsche Einheit zu erleben, war für ihn die Erfüllung eines Lebenstraums. Als nach dem Fall der Mauer der frühere US-Posten POINT ALPHA geräumt wurde, gehörte Winfried Rippert zu den ersten, die sich in Wiesbaden für den Erhalt und die Errichtung einer Gedenkstätte eingesetzt haben. Dieser Verdienst wird bleiben ebenso wie der Einsatz für deutsch-amerikanische Freundschaft. Mit seinem Tod verlieren wir einen Freund und Förderer, der sich mit Herzblut für unsere Heimat eingesetzt und verdient gemacht hat.“
Markus Meysner: "Ich bin tief betroffen"
"Winfried Rippert hat sich in jeder seiner politischen Funktionen im Dienst der Menschen und seiner osthessischen Heimat gesehen und hat sich hartnäckig und unermüdlich dafür eingesetzt und gewirkt. Wir verlieren mit Winfried Rippert einen geradlinigen und streitbaren Politiker, dem die CDU und die Mittelstandsvereinigung in unserer Region viel zu verdanken hat". Wir wünschen der Familie in dieser Zeit des Abschieds viel Kraft und Gottes Segen. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar