Baugenehmigung für Kita-Erweiterung in Sterbfritz

Landrat Thorsten Stolz übergab Unterlagen an Bürgermeister Carsten Ullrich

Die Baugenehmigung für den Erweiterungsbau der „Rappelkiste“ in Sinntal liegt nun vor (von links): Carsten Kirst (Planungsbüro), Bürgermeister Carsten Ullrich, Landrat Thorsten Stolz, bauamtsleiter Joachim Neureder und Kita-Leiterin Christine Bechtel. Damit es mit der Baumaßnahme losgehen kann, muss jetzt noch Klarheit über die Bundes- und Landeszuschüsse hergestellt werden.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist in den letzten Jahren in Sinntal ebenso angestiegen wie in anderen Teilen des Landkreises. Das macht eine Erweiterung der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ im Ortsteil Sterbfritz umso dringlicher. Die Baugenehmigung liegt nun vor, Landrat Thorsten Stolz überreichte sie persönlich an Bürgermeister Carsten Ullrich.

„Normalerweise ist das der Zeitpunkt, an dem wir sagen: Es kann morgen losgehen. Für dieses Projekt sagen wir: Die Hausaufgaben sind erledigt, damit es in einigen Monaten losgehen kann“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Zuvor hatte Bürgermeister Ullrich das Projekt skizziert und insbesondere darauf hingewiesen, dass für die rund 2,5 Millionen Euro schwere Baumaßnahme zunächst die finanzielle Förderung sichergestellt sein muss, bevor die Arbeiten beginnen können. „Dafür haben wir in den vergangenen Monaten mit Hochdruck an der Planung und Abstimmung gearbeitet, damit es von dieser Seite aus keinen zeitlichen Verzug gibt“, so Ullrich, der sich in dem Zusammenhang für die Gespräche und den konstruktiven Austausch mit der Bauaufsicht des Main-Kinzig-Kreises bedankte.

Geplant ist ein Erweiterungsbau auf einem Grundstück oberhalb der Mittelpunktschule. Er soll mit seinen vier Gruppenräumen und angeschlossenen Nebenräumen, einem Mehrzweckraum, Personalräumen, einer Küche sowie einem Werkraum Platz für die Betreuung von bis zu 100 weiteren Kindern zwischen zwei und sieben Jahren bieten. Derzeit können in der Kita „Rappelkiste“ schon 140 Kinder ganz- und halbtags betreut werden. Der Einzugsbereich erstreckt sich über Sterbfritz, Breunings, Sannerz und Weiperz. Carsten Ullrich berichtete, dass aufgrund verschiedener günstiger Umstände „unsere Kitas aus allen Nähten platzen“: „Es ist aber wichtig für die Gemeinde Sinntal mit ihren vielen berufstätigen und pendelnden Eltern, dass wir eine verlässliche Kinderbetreuung bieten.“

„Gut für die Eltern, aber auch ein klare Weichenstellung in Richtung Zukunft“, ergänzte Landrat Thorsten Stolz, „denn das Wachstum einer Kommune hängt, gerade mit Blick auf die Ansiedlung und Existenzgründung junger Menschen, zum großen Teil an der Betreuungsinfrastruktur. Und wenn man Kita, Schule und Schwimmbad – sprich: Vormittags- und Nachmittagsaktivitäten – geballt an einer Stelle zusammenbringen kann, dann ist das auch für Kinder ein schöner weil auf Jahre hin vertrauter Anlaufpunkt. Sinntal baut und stärkt hier ein echtes Kinder- und Familienzentrum.“ +++

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