BA-Chef Scheele will Milliarden-Mittel für Jobcenter-Personal

In einigen Jobcentern haben wir die Betreuungsrelation bereits verbessert

Nürnberg. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat zusätzliche Milliarden-Mittel für das Personal in den Jobcentern und eine bessere Betreuung von Langzeitarbeitslosen gefordert. “Wenn wir mehr Personal in der Vermittlung hätten, wäre mehr möglich”, sagte Scheele dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “In einigen Jobcentern haben wir die Betreuungsrelation bereits verbessert: Da ist dann ein Mitarbeiter für 90 bis 100 statt für 150 Langzeitarbeitslose zuständig.” Das führe zu einer Verdopplung der Vermittlungsquoten – auf rund 30 Prozent. Scheele beklagte, in diesem Jahr müssten voraussichtlich eine knappe Milliarde Euro in den Verwaltungshaushalt der Jobcenter umgeschichtet werden. “Diese Mittel fehlen an anderen Stellen. Mit einer Milliarde Euro zusätzlich könnten wir also schon eine Menge erreichen”, so der BA-Chef. Darüber hinaus gebe es jedoch ein anderes Problem. “Wir werden die Tariferhöhung für den Öffentlichen Dienst auch bei unseren Mitarbeitern umsetzen. Das kostet bis 2021 rund eine Milliarde Euro”, sagte Scheele. “Leider ist das bisher in der Planung nicht berücksichtigt. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir da zu einer guten Lösung kommen.” +++

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1 Kommentar

  1. Fördern und fordern. So hieß das Hartz-Motto. Davon ist nur noch das Fordern und Kürzen sowie eine totale Überwachung der Hartz-Empfänger übrig geblieben. Ansonsten muss ja “gespart” werden, damit die Beiträge zugunsten der Wirtschaft gesenkt werden können. Oder interessiert es einen Beschäftigten, ob er im Monat 50 Cent mehr oder weniger für die Arbeitslosenversicherung bezahlt?

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