Arbeitsmarkt erholt sich weiter – Bisher kaum Kriegsauswirkungen

Heimischer Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Krisen stabil

Agentur für Arbeit

Die Erholung des Arbeitsmarkts in Deutschland hat sich auch im März fortgesetzt. Insgesamt waren in der Bundesrepublik 2,362 Millionen Personen arbeitslos gemeldet und damit 465.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat sank die Arbeitslosenzahl um 66.000 Personen. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zurück. „Durch die Lockerungen und die beginnende Frühjahrsbelebung sinkt die Arbeitslosigkeit und steigt die Beschäftigung“, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach.

Folgen des Krieges in der Ukraine zeigten sich in den Arbeitsmarktdaten momentan nur vereinzelt. „Die Gefahren, die von einer weiteren Eskalation und beispielsweise Lieferstopps fossiler Rohstoffe ausgehen, belasten jedoch die weitere wirtschaftliche Entwicklung.“ Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, lag im März bei 3,110 Millionen Personen. Das waren 479.000 weniger als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach neuem Personal blieb unterdessen auf einem hohen Niveau. Insgesamt waren bei der BA im dritten Monat des Jahres 839.000 Arbeitsstellen gemeldet, 229.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt erhöhte sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Stellen um 4.000. 744.000 Personen erhielten im März 2022 Arbeitslosengeld, 282.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im März bei 3,579 Millionen. Gegenüber März 2021 war dies ein Rückgang von 355.000 Personen. 6,6 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Heimischer Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Krisen stabil

Trotz noch nicht bewältigter Corona-Pandemie und des Krieges in Europa zeigt sich der heimische Arbeitsmarkt stabil. So ist die Arbeitslosigkeit Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda im März weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 5.574 um 270 niedriger als im Februar (-4,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,9 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent; Vorjahr: 3,6 Prozent) und damit deutlich unter dem Hessendurchschnitt (?? Prozent). „Die milde Witterung hat die Frühjahrsbelebung relativ früh einsetzen lassen. Zudem haben wir vermehrt chronische Personalengpässe in diversen Berufen und Branchen zu verzeichnen, was Arbeitgeber auch in schwierigen Phasen an ihrem Personal in besonderem Maße festhalten lässt“, erklärt Waldemar Dombrowski, Chef der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die erfreuliche Entwicklung. Deshalb ist die Arbeitslosigkeit bei Männern (-7,3 Prozent) und bei jüngeren Personen unter 25 Jahren (-10,6 Prozent) besonders stark zurückgegangen. Der Bestand an offenen Stellen ist deutlich höher als vor einem Jahr. Gegenwärtig liegen dem Arbeitgeberservice in den Regionen Fulda und Hersfeld-Rotenburg 3.802 Stellen zur Besetzung vor – 857 mehr als im März 2021. Angesichts der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sieht Waldemar Dombrowski jedoch Risiken für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Deren Umfang und Stärke werden vom weiteren Kriegs- und Konfliktgeschehen abhängen. +++

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Coronadaten

Letzte Aktualisierung: 30.11.2022, 05:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
176,2 ↑394
Vogelsberg265,9 ↑281
Hersfeld
139,8 ↓168
Main-Kinzig182,3 ↓772

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