Alternatives Konzept für die RhönEnergie Challenge

Die Teilnahme insgesamt wird ebenfalls kostenfrei sein

Großveranstaltungen – und dazu zählt die RhönEnergie Challenge mit zuletzt gut 7.500 Teilnehmern eindeutig – sind bis zum 31. Oktober aufgrund der Corona-Pandemie untersagt. Der Gesetzgeber hat Veranstaltern hier zwar ein Hintertürchen offengelassen, indem Sondergenehmigungen möglich sind, doch sowohl die veranstaltende A.N.S GmbH & Co. KG, als auch die RhönEnergie Fulda als Hauptsponsor und die Stadt Fulda sind sich darin einig, keine risikobehaftete Veranstaltung auf den Weg zu bringen. Daher wird die auf den 19. September verschobene RhönEnergie Challenge nicht in der bewährten Form stattfinden.

Der Antrieb für die Initiatoren war bereits bei der Idee zur Premierenveranstaltung im Jahr 2004, dass möglichst viele Menschen zur Bewegung ohne Leistungsdruck angeregt werden. Diesen Grundgedanken fortsetzend wird der Veranstalter in Zusammenarbeit mit der RhönEnergie Fulda und allen weiteren Partnern und Förderern in der Zeit vom 1.- bis 30. September ein dezentrales Angebot schaffen und eine virtuelle RhönEnergie Challenge starten. Dazu werden zahlreiche ausgewählte Strecken wie beispielsweise die „Krah & Enders Loop“, der „Zufall-Circuit“, die „DAK-Gesundheits-Runde“ oder eine „Fitnessbäckerrunde“ in und um Fulda beschildert. Die Strecken bewegen sich alle zwischen sechs und neun Kilometern, in Anlehnung an die Länge der RhönEnergie Challenge von der Rangstraße bis in das Rosenbad. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass alle Sponsoren und Förderer dieses Alternativkonzept mittragen und an der Partnerschaft festhalten“, zeigen sich Andreas Nann, Jürgen Stumpf und Heide Aust als Veranstalterteam hoch erfreut.

Ziel ist es weiterhin, zu so viel sportlicher Aktivität in den Firmen, Schulen und Vereinen anzuregen, wie möglich. Teilnehmer registrieren sich auf einer Plattform und notieren, für welche Institution sie starten. Die bekannten Wertungskategorien, wie zum Beispiel „größte Gruppe“ oder „aktivster Verein“ bleiben bestehen, beziehen sich aber auf die Aktivitäten innerhalb von vier Wochen. Eine besondere Motivation zur Teilnahme auch in diesem außergewöhnlichen Jahr sollte für alle Freunde der RhönEnergie Challenge das traditionelle Handtuch sein, denn dieses wird es auch bei der virtuellen RhönEnergie Challenge geben. Alle Aktiven, die ihre Bewegung über den Upload eines entsprechenden Fotos nachgewiesen haben, erhalten vom Hauptsponsor ein solches Sammlerobjekt kostenfrei überreicht. „Die jährliche RhönEnergie Challenge ist für uns stets ein besonderes Highlight. Insofern bedauern wir sehr, dass die populäre Veranstaltung in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden kann. Wir freuen uns, dass die Veranstalter eine Alternative gefunden haben. So halten wir gemeinsam den positiven Spirit des Laufs auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie aufrecht. Allen, die mitmachen, wünschen wir viel Freude”, so Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda.

Die Teilnahme insgesamt wird ebenfalls kostenfrei sein; die Veranstalter bitten aber darum, die übliche Spende von 2,00 Euro an die Aktion „Ich brauche deine Hilfe“ weiterhin umzusetzen. „Es war uns immer wichtig, auch eine soziale Verantwortung zu zeigen und in den letzten Jahren sind immer tollen Spendensumme von jeweils 14.000 Euro zusammengekommen. Es wäre daher schade, wenn durch den Wegfall der Startgebühr die gesamte Spendensumme an die tolle Hilfsaktion unserer Tageszeitung wegfallen würde “, erläutert Andreas Nann den Aufruf für eine solche Spende. Detaillierte Informationen über den Ablauf, das Anmeldesystem und die Spendenmöglichkeit werden derzeit erarbeitet. Geplant ist es, die neue Anmeldeplattform am 1. August zu öffnen. +++

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

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