AfD wieder vorn – Union rutscht knapp dahinter

Wahltrend

Die politische Stimmung in Deutschland verschiebt sich weiter – und sie tut es leise, aber spürbar. In der neuesten Erhebung des Instituts Insa liegt die AfD erneut an der Spitze der Wählergunst. Im sogenannten Sonntagstrend, der wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhoben wird, behauptet sie ihren Wert aus der Vorwoche und kommt stabil auf 26 Prozent.

Damit setzt sich die Partei knapp vor die Union, die einen leichten Dämpfer hinnehmen muss. CDU und CSU verlieren einen Prozentpunkt und fallen auf 25 Prozent zurück. Es ist kein dramatischer Einbruch, aber einer, der in der aktuellen Lage ausreicht, um die Rangfolge an der Spitze zu verändern.

Auch die SPD kann sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Sie gibt ebenfalls einen Punkt ab und landet nun bei 13 Prozent. Die Grünen verharren unverändert bei 12 Prozent, während die Linke mit 11 Prozent ebenfalls konstant bleibt. Bewegung zeigt sich hingegen am unteren Ende des Feldes: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) legt leicht zu und verbessert sich um einen Punkt auf 4 Prozent.

Für die FDP bleibt die Lage dagegen angespannt. Mit weiterhin 3 Prozent verharrt sie deutlich unter der entscheidenden Fünf-Prozent-Hürde und würde damit den Einzug in den Bundestag klar verfehlen. Die sonstigen Parteien zusammen können sich leicht steigern und kommen nun auf 6 Prozent – ein Plus von einem Punkt.

Die Zahlen basieren auf einer Befragung von 1.199 Personen, die Insa im Zeitraum vom 30. März bis zum 2. April 2026 durchgeführt hat. Gefragt wurde dabei: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ +++


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