Abschlagsfreie Rente mit 63 immer beliebter und immer teurer

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Die sogenannte Rente mit 63 wird immer beliebter und immer teurer. Wie "Bild" unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung berichtet, steigen die Kosten für die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren zum Jahresbeginn auf über drei Milliarden Euro im Monat. Die Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr 254.337 neue Anträge auf diese Rentenart bewilligt. Das waren zwar 2,53 Prozent weniger als im Vorjahr, aber die Bundesregierung hatte bei der Einführung der Rente mit 63 im Jahr 2014 mit nur 200.000 Anträgen pro Jahr gerechnet. Tatsächlich lag die Zahl der Anträge in jedem Jahr seit 2015 um etwa 50.000 höher. Seither haben schon 1,74 Millionen Versicherte davon Gebrauch gemacht. Das sind 340.000 mehr, als von der Bundesregierung ursprünglich kalkuliert. Da die Betroffenen so lange in die Rentenkasse eingezahlt haben, sind ihre Renten im Vergleich zu anderen Versicherten hoch - im Schnitt 1.547 Euro im Monat, berichtet das Blatt weiter. Die Gesamtausgaben für die abschlagsfreie Rente lagen im November bei 2,95 Milliarden Euro im Monat. Zum Jahresbeginn dürften sie die Grenze von drei Milliarden Euro im Monat überschreiten. +++


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1 Kommentar

  1. Erste Frage: Warum flüchten so viele Menschen aus dem Arbeitsleben? Zweite Frage: Welcher Arbeitnehmer wird heutzutage noch die 45 Beitragsjahre erreichen? Die meisten Politiker und "Experten", die sich über diese Rentenart aufregen, werden im ganzen Leben keine 45 Arbeitsjahre zusammenbringen!

    Schließlich: Die "Rente mit 63" gibt es nicht. Inzwischen steigt das Rentenalter kontinuierlich an. Wenn es bei 65 Jahren gelandet ist, sind wir wieder bei der Rente für langjährig Versicherte, die es schon seit vielen Jahren gibt.

    Also: Bitte keine Panik!

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