A4 bei Friedewald nach Lkw-Unfall voll gesperrt – Fahrer verschwunden

Fw pol1
Polizei Feuerwehr

Auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden ist es am frühen Donnerstagmorgen (8. Oktober) zu einem Lkw-Unfall gekommen. Zwischen den Anschlussstellen Friedewald und Wildeck-Hönebach ist die Autobahn seitdem voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauern an.

Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen kurz nach 4 Uhr. Aus bislang unbekannter Ursache kippte ein Lkw-Gespann um und kam schließlich zwischen den Begrenzungsleitplanken zum Liegen. Das Fahrzeug lag dabei quer über beide Fahrspuren und blockierte die Fahrbahn vollständig.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer halfen dem verunfallten Fahrer aus seiner Fahrerkabine. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Mann jedoch aus bislang unklaren Gründen unbemerkt von der Unfallstelle und ist seitdem nicht auffindbar. Die bislang durchgeführten Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zum Auffinden des Fahrers.

Zum Unfallzeitpunkt soll der Mann eine kurze blaue Hose und eine grüne Jacke getragen haben. Personen, die Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich an die Polizeistation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/932-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Das unmittelbar nach dem Unfall entstandene Verkehrsaufkommen konnte nach Angaben der Polizei zeitnah abgeleitet werden. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden über die Anschlussstelle Friedewald umgeleitet.

Die A4 bleibt in Fahrtrichtung Dresden im Bereich der Unfallstelle vorerst voll gesperrt. Wie lange die Bergungsarbeiten noch andauern und wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann, ist derzeit nicht bekannt.

Der durch den Unfall entstandene Gesamtsachschaden wird nach einer ersten Einschätzung auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. +++


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