Die Fuldaer Innenstadt wird im Frühjahr 2027 erneut zur Freiluftgalerie für nahbare Kunst. Vier Jahre nach ihrem ersten Gastspiel kehren die lebensgroßen Betonfiguren der Künstlerinnen Laura Lechner und Christel Lechner zurück in die Barockstadt. Damit knüpft die Stadt an den Erfolg der Premieren-Ausstellung an, die das Zentrum im Jahr 2023 in einen Ort überraschender Begegnungen verwandelt hatte.
Die Skulpturen der beiden Künstlerinnen zeigen bewusst keine unnahbaren historischen Persönlichkeiten, sondern greifen vertraute Szenen des täglichen Lebens auf: Menschen beim Zeitunglesen, im Gespräch auf der Parkbank oder schlicht im Moment des Entspannens. Eingebettet in die Straßen und Plätze der historischen Altstadt schaffen die Plastiken eine ungewöhnliche Nähe zu den Passanten. Sie unterbrechen den gewohnten Lauf des Alltagstrubels und laden zum spontanen Innehalten ein.
Für das städtische Miteinander bedeutet die Wiederauflage weit mehr als nur ein optisches Highlight. Kunst im öffentlichen Raum verändert die Aufenthaltsqualität im Zentrum, lädt zum Flanieren ein und gibt auch dem lokalen Einzelhandel sowie der Gastronomie positive Impulse. Wo Vorübergehende verweilen, ins Gespräch kommen oder Fotos machen, verwandelt sich die Fußgängerzone in einen lebendigen Treffpunkt für Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Stadt.
Hinter den Kulissen laufen die organisatorischen Vorbereitungen für das Projekt bereits auf Hochtouren. Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf die kommende Ausstellung gibt ein erstes visuelles Motiv. Welche Figuren jedoch konkret die Reise nach Fulda antreten und an welchen Standorten in den Straßen und auf den Plätzen sie ihren Platz finden werden, behalten die Verantwortlichen vorerst noch unter Verschluss.
In den kommenden Monaten soll das Geheimnis um die genauen Standorte und die Auswahl der Ensembles schrittweise gelüftet werden. Mit den nach und nach angekündigten Details wächst die Vorfreude auf das Frühjahr 2027, wenn die Alltagsmenschen wieder Einzug in die Fuldaer Innenstadt halten. +++
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