TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Jetzt zählen nur Punkte am Sonntag im Heimspiel gegen Grenzau

Tischtennis1

Drei Spiele in der Bundesliga, jedes knapp mit 2:3 verloren, null Punkte auf dem Konto. Was will man da eigentlich mehr als den Einzug ins Final Four des DTTB-Pokals, dem zweiten in Folge – und wer sich an den grandiosen Auftritt im Januar in Neu-Ulm erinnert, der weiß, was der neuerliche Glücksmoment für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell bedeutet. Zumal ja auch die Chance lockt, erstmals in der Vereinsgeschichte einen Titel, der Meisterschaft oder Pokal-Triumph heißt, nach Fulda zu holen. Doch machen wir uns nichts vor: Der Pokal-Moment ist Geschichte – am Sonntag zählt es in der Liga. Der TTC Zugbrücke Grenzau ist zu Gast in der Hubtex-Arena. Um 15.30 Uhr geht‘s los.

Moral und Selbstvertrauen wurden fraglos gestärkt, der Erfolg gab Anschub und Rückenwind. Sich in dem Format, an dem erstmals zwölf Teams an einem Ort, der Nürnberger „Kia Metropol Arena“ zu messen. Und wie heutzutage üblich, muss der Wettbewerb einen schönen Namen haben. „Leapmotor Pokal Grand Opening“ nannte sich das Ganze. 3.500 Zuschauer gaben der ins Leben gerufenen Konkurrenz recht. Die vier Teams, die sich qualifizierten, sind: erwartungsgemäß der 1. FC Saarbrücken Tischtennis und Werder Bremen – nicht unbedingt erwartet, und umso erfreulicher, der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Und nicht Borussia Düsseldorf, sondern Borussia Dortmund. Der BVB hat es geschafft, sich für diese Saison in der Spitze breiter aufzustellen; nicht nur der wiedererstarkte Schwede Kristian Karlsson und der Däne Anders Lind punkten – sondern neben dem Rückkehrer Wim Verdonschot nachhaltig auch Joao Geraldo.

Doch zurück zum Team aus Fulda. Ihm glückte mit dem starken 3:2-Erfolg gegen den TTC Liebherr Ochsenhausen der Einzug ins Final Four, das im Januar erneut in Neu-Ulm ausgetragen wird. Dima Ovtcharov (3:1 gegen Iulian Chrita) und Ruwen Filus (3:1 gegen Tiago Abiodun) holten die Einzelpunkte – Wirbelwind Shunsuke Togami, mit dem Ex-Maberzeller Patrick Franziska der vielleicht stärkste Einzelspieler der Bundesliga derzeit, punktete doppelt für Ochsenhausen. Den entscheidenden Punkt strich die Doppelformation Dima/Jonathan Groth ein – wäre dies auch für Sonntag eine Option? Natürlich sollte Dima an Eins gesetzt sein, um doppelt punkten zu können.

Womit wir endgültig bei der sonntäglichen Aufgabe wären. Grenzau verfügt über 2:4 Punkte derzeit – im Falle eines Sieges würde der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, der aktuell den vorletzten Platz ziert, nicht nur gleichziehen, sondern das Team aus dem Westerwald auch überflügeln. Mit Spitzenspieler Yi-Hsin Feng, Martin Allegro, dem Polen Maciej Kubik oder Samuel Walker betreten Spieler bekannten Namens die Bühne der Hubtex-Arena. Wer am Sonntag wohl die bessere Tagesform und die stärkere mentale Verfassung an die Platte bringt? +++ rl


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