Am Samstag ist es gegen 11 Uhr im Bereich von Engelhelms zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein 72-jähriger deutscher Staatsangehöriger erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er kurze Zeit später trotz der Rettungsmaßnahmen des eingesetzten Rettungsdienstes verstarb. Eine 67-jährige deutsche Staatsangehörige wurde ebenfalls schwer verletzt. Nach aktuellem Kenntnisstand handelt es sich bei dem Geschehen um ein versuchtes Tötungsdelikt zu ihrem Nachteil.
Tatverdächtig ist ein 46-jähriger deutscher Staatsangehöriger. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wirkte der Mann auf beide Geschädigte mit massiver Gewalt ein. Die Folgen waren für den 72-Jährigen tödlich. Für die 67-Jährige bestand ebenfalls eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben.
Beamte der Polizei Fulda nahmen den 46-Jährigen kurz nach der Tat im Bereich des Tatortes fest. Die Festnahme erfolgte nach Angaben der Polizei widerstandslos.
Was zu der Tat geführt hat, ist derzeit noch offen. Die Hintergründe sind unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Dabei dürfte auch das Verhältnis zwischen den Beteiligten eine wichtige Rolle spielen: Zwischen dem Beschuldigten und den beiden Geschädigten besteht ein Verwandtschaftsverhältnis.
Damit steht bislang vor allem fest, was geschehen ist – nicht aber, warum. Gerade bei einem Tötungsdelikt innerhalb einer Familie ist diese Unterscheidung von Bedeutung. Die Ermittlungen müssen nun klären, wie es zu der massiven Gewalteinwirkung kommen konnte und welche Umstände der Tat vorausgingen.
Weitere Angaben zu den Hintergründen liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. +++

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