Nach mehreren Jahren im Dienst der Kulturarbeit im Main-Kinzig-Kreis ist Andrea Sandow offiziell verabschiedet worden. Zum 31. März beendet die Diplomphilosophin und Journalistin ihre Tätigkeit als Kulturbeauftragte und tritt in den Ruhestand ein. Landrat Thorsten Stolz würdigte ihr Engagement und verabschiedete sie mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt.
Sandow hatte die Position im Mai 2019 übernommen und seither die Kulturlandschaft im Main-Kinzig-Kreis maßgeblich mitgestaltet. In den Redebeiträgen während der feierlichen Verabschiedung wurde ihr Einsatz einhellig gelobt. Neben Stolz würdigten auch Personalleiter Jan Jakobi, Kulturamtsleiterin Anselma Lanzendörfer, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Schmid sowie Personalratsvorsitzender Philipp Steuber ihre Arbeit und ihren persönlichen Umgang im Kollegenkreis.
Besonders hervorgehoben wurden ihre Hingabe, ihre fachliche Kompetenz und ihre Fähigkeit, Menschen für kulturelle Themen zu begeistern. Während ihrer Amtszeit verantwortete sie unter anderem zahlreiche Ausstellungen und Konzerte sowie den Kultursommer und den renommierten Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. Auch an der Organisation des Kreisjubiläums „50 Jahre MKK“ war sie maßgeblich beteiligt.
In ihre Tätigkeit brachte Sandow umfangreiche Erfahrung ein. Seit 2008 war sie bereits in der Kreisverwaltung tätig, zunächst im Pressereferat. Zuvor hatte sie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert und unter anderem als selbstständige Journalistin gearbeitet. Weitere berufliche Stationen führten sie auch in das Jugendamt der Stadt Offenbach. Parallel blieb sie über viele Jahre journalistisch im Raum Gelnhausen aktiv.
Neben ihrer beruflichen Laufbahn engagierte sich Sandow auch als Stadtführerin in Gelnhausen und bewies dabei ebenso wie in zahlreichen ehrenamtlichen Projekten ihre Fähigkeit, Wissen anschaulich zu vermitteln und Menschen zu erreichen.
Den Wechsel in den Ruhestand bezeichnete sie selbst als Abschluss einer erfüllenden Tätigkeit. Die Zeit als Kulturbeauftragte sei für sie „ein großes Glück“ gewesen, geprägt von bewegenden Momenten, spannenden Begegnungen und kreativen Möglichkeiten. Mit Dankbarkeit blicke sie auf diese Jahre zurück und zeigte sich zugleich überzeugt, dass die Arbeit im Kulturbereich bei ihrer Nachfolgerin Sandra Li Männel in guten Händen liegt. +++

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