Eisregen auf der A7: Kettenunfälle bei Homberg

Unfall

Ein plötzlicher Wetterumschwung hat am Montagabend auf der A7 bei Homberg/Efze für eine gefährliche Situation gesorgt – und innerhalb weniger Minuten mehrere Unfälle ausgelöst. Gegen 19 Uhr setzte im Bereich der Anschlussstelle Homberg/Efze in Fahrtrichtung Würzburg unerwartet Eisregen ein. Die Folge: eine spiegelglatte Fahrbahn, auf der Fahrzeuge die Kontrolle verloren.

Zunächst gerieten zwei Autos ins Schleudern, kurz darauf kam es zu insgesamt drei dicht aufeinanderfolgenden Unfällen. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge beteiligt. Unter ihnen ein 60-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie ein 64-jähriger VW-Fahrer aus dem Landkreis Peine. Beide prallten mit ihren Fahrzeugen gegen die Schutzplanken. In der unübersichtlichen Situation wurden zudem zwei weitere Autos durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Wie genau sich die einzelnen Unfälle im Detail abgespielt haben, ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Klar ist jedoch: Die plötzlich einsetzende Glätte stellte für alle Beteiligten eine kaum kalkulierbare Gefahr dar.

Trotz der teils erheblichen Schäden blieb die Lage glimpflich. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand – ein Umstand, der angesichts der Dynamik des Geschehens beinahe überraschend wirkt.

Die Feuerwehr aus Homberg/Efze rückte an, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden und die Fahrbahn zu reinigen. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn in Richtung Würzburg für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Drei der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Ein vergleichsweise überschaubarer Betrag – gemessen an dem Risiko, das in diesen Minuten auf der winterglatten Fahrbahn herrschte. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*