Stimmung in deutscher Wirtschaft merklich verschlechtert

Auftrag geschaeft

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich zuletzt merklich verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im März auf 86,4 Punkte, nach 88,4 Zählern im Februar, wie das Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte.

Dies war demnach auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben hingegen unverändert. Die Unsicherheit unter den Unternehmen nahm spürbar zu und der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach den Anstiegen in den Vormonaten gesunken. Insbesondere die Erwartungen trübten sich merklich ein. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage schlechter, wobei energieintensive Industrien am stärksten betroffen sind.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima unterdessen stark eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas besser eingeschätzt, die Erwartungen sind aber regelrecht eingebrochen. Insbesondere im Tourismus und der Logistik haben sich die Aussichten massiv verschlechtert.

Im Handel ist der Index ebenfalls gesunken. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Inflationssorgen der Bürger trübten die Aussichten sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel spürbar ein. Mit den laufenden Geschäften waren die Händler hingegen etwas zufriedener.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima derweil deutlich verschlechtert. Die Erwartungen erlebten den stärksten Rückgang seit März 2022, während die aktuelle Lage positiver beurteilt wurde. +++


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