Verdacht auf Lebensmittelvergiftung: Großeinsatz in Alsfelder Hotel

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In der Nacht zu Sonntag sind Rettungskräfte zu einem Großeinsatz in ein Hotel in Alsfeld ausgerückt. Eine Reisegruppe von etwa 25 Personen soll dort eine mutmaßliche Lebensmittelvergiftung erlitten haben. Mehrere Gäste klagten offenbar über Beschwerden, woraufhin die Rettungskette in Gang gesetzt wurde.

Die Leitstelle im Vogelsbergkreis löste daraufhin Alarm mit dem Einsatzstichwort „MANV 20“ aus. Dieses Stichwort steht für einen Massenanfall von Verletzten und bedeutet, dass zahlreiche Einsatzkräfte gleichzeitig alarmiert werden. Entsprechend groß war das Aufgebot vor Ort: Zahlreiche Rettungswagen und Notärzte eilten zum Hotel, um die Betroffenen medizinisch zu versorgen.

Auch der Einsatzleitwagen der Alsfelder Feuerwehr rückte an, um die Lage zu koordinieren. Zudem war eine Streife der Alsfelder Polizei im Einsatz. Vor Ort verschafften sich die Rettungskräfte zunächst einen Überblick über die Situation und kümmerten sich um die Mitglieder der Reisegruppe.

Nach ersten Informationen mussten 13 Personen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei ihnen besteht der Verdacht, dass sie möglicherweise an einer Lebensmittelvergiftung leiden könnten. Währenddessen wurden die weiteren Betroffenen vor Ort betreut.

Neben mehreren Rettungswagen waren auch Notärzte sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz, um die Versorgung der Betroffenen zu koordinieren und die Transporte in Krankenhäuser zu organisieren. Was genau zu den Beschwerden geführt hat und ob tatsächlich eine Lebensmittelvergiftung vorliegt, ist derzeit noch unklar. +++


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