Die Zahl der Abschiebungen in Hessen ist im ersten Halbjahr 2025 um fast 30 Prozent gestiegen. Wie der hessische Innenminister Roman Poseck mitteilte, wurden 1.017 Personen in ihre Heimat- oder Drittstaaten abgeschoben. Im Vorjahreszeitraum waren es 795 Abschiebungen. Gleichzeitig ging die Zahl der Asylsuchenden um 40 Prozent auf 4.141 zurück.
Poseck betonte die Bedeutung der rechtsstaatlichen Verfahren und verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Land. Die moderne Abschiebehaft in Darmstadt-Eberstadt und die konsequente Bearbeitung der Fälle hätten zu den gestiegenen Zahlen beigetragen. Der Minister unterstützt die Maßnahmen der Bundesregierung wie Grenzkontrollen und die Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten.
Besonderes Augenmerk liege weiterhin auf der Abschiebung von Straftätern und Gefährdern. Poseck begrüßte die internationale Initiative von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, auch im Hinblick auf Afghanistan und Syrien. Zugleich verwies er auf die umfassende Anwendung von Duldungsregelungen, etwa für Auszubildende. +++
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