Hessen-Caritas im Gespräch mit Landtagspolitkern 

Die Hessen-Caritas rief am Mittwoch mit einem Aktionstag vor dem Hessischen Landtag zu mehr Engagement für ein friedvolles und demokratisches Miteinander auf. Unter dem Motto „Frieden beginnt bei mir“ tauschten sich Caritasvertreter mit Landespolitikern und Passanten über Wege zur Überwindung gesellschaftlicher Spaltungen aus.

Neben Vertretern von CDU, FDP, Grünen und SPD nahm auch Sozialministerin Heike Hofmann an der Aktion teil. Vor Spiegeln mit der Aufschrift „Frieden beginnt bei mir“ diskutierten die Caritasdirektoren der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz mit den Gästen über die Lösung drängender sozialer Probleme als Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden.

„Wir setzen uns entschieden gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung ein“, betonte Regina Freisberg, Vorsitzende der Hessen-Caritas. Die Arbeit der Caritas in ihren sozialen Einrichtungen trage zu einer bunten und solidarischen Gesellschaft bei.

Um das soziale Miteinander zu stärken, fordert der Verband eine bessere Unterstützung des Ehrenamts. „Ehrenamtliche fördern den sozialen Frieden und wirken der wachsenden Vereinsamung entgegen“, so Dr. Markus Juch, Direktor des Caritasverbandes Fulda.

Dr. Karl Weber, Direktor des Caritasverbandes Limburg, mahnte an, die soziale Ungleichheit zu bekämpfen: „Der Kampf gegen Wohnungslosigkeit muss entschiedener geführt werden.“

Mit der bundesweiten Kampagne „Frieden beginnt bei mir“ macht die Caritas auf ihre Friedensarbeit aufmerksam. Die Spiegel am Aktionsstand sollten zur Selbstreflexion anregen und zeigen, dass jeder zum Friedensstifter werden kann. +++


Popup-Fenster