BaWü-Gesundheitsminister für einheitliche Masken-Regeln

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Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Manne Lucha (Grüne), will ab Februar bundesweit einheitliche Maskenregeln im Nah- und Fernverkehr. Es sei richtig, dass viele Bundesländer jetzt schrittweise die Corona-Regeln lockerten und die Maskenpflicht im Nahverkehr abschafften, sagte der baden-württembergische Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Bund und Länder sollten seiner Ansicht nach im Gleichschritt vorgehen.

„Ziel sollte es sein, dass es ab Februar möglichst einheitliche Regeln im ganzen Bundesgebiet gibt. Wenn jetzt die Maskenpflicht im Nahverkehr fällt, sollte sie parallel auch im Fernverkehr fallen“, so Lucha. Im medizinischen Bereich dagegen sei es klug, die Maskenpflicht wie im Infektionsschutzgesetz vorgesehen noch beizubehalten. „Vulnerable Gruppen brauchen weiterhin einen besonderen Schutz.“ In den vergangenen Tagen hatten fünf weitere Bundesländer angekündigt, die Maskenpflicht im Nahverkehr in den kommenden Wochen zu beenden. Die Vizevorsitzende des deutschen Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, appellierte an die Politik, mit Blick auf die Corona-Maßnahmen in Bund und Ländern „endlich wieder zu klaren Aussagen und einer stringenten Kommunikation finden“. In der aktuellen Lage würden die meisten Menschen vom „öffentlichen Hin und Her doch nur weiter verunsichert“, so die Medizinerin.

FDP-Fraktion will Maskenpflicht zum 1. Februar beenden

FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aufgefordert, die Maskenpflicht im Fernverkehr spätestens zum 1. Februar zu beenden und durch eine Empfehlung zu ersetzen. Es sei „verhältnismäßig und geboten“, diesen Schritt dem Ende aller Corona-Maßnahmen im Frühling jetzt vorzuziehen, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Niemand könne mehr nachvollziehen, warum man im ICE nach München eine Maske tragen müsse, in der U-Bahn vor Ort aber nicht, so Dürr. Es sei richtig, dass immer mehr Bundesländer die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Kürze abschaffen wollten. +++


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