Fulda. Die Krise hat die Automobilbranche fest im Griff. Um sich trotz aller Turbulenzen für die Zukunft gut aufzustellen, setzt die Fuldaer Autohausgruppe atzert:weber pünktlich zum 15-jährigen Jubiläum auf ein neues Führungsteam an den Standorten Fulda und Schlüchtern. Die Dieselkrise hat die Automobilbranche kalt erwischt und das Verhältnis zwischen Herstellern, Händlern und Kunden belastet. Gleichzeitig wächst der Onlinemarkt für Neu- und Gebrauchtwagen und die Hersteller stellen an ihre Händler immer höhere Anforderungen – keine leichte Zeit für Autohäuser. Das Fuldaer Familienunternehmen atzert:weber blickt dennoch nach vorn.
Neue Führungsmannschaft
Im April 2018 hat sich Geschäftsführer Werner Atzert nach einem Leben für den Autohandel in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Den Staffelstab hat er 40 Jahre nach Eintritt ins väterliche Familienunternehmen an seinen Sohn, Philipp Atzert, übergeben. „Wir danken für seine Vision einer solchen Unternehmung, den Aufbau und das gute Fundament unseres gemeinsamen Familienunternehmens, das heute an sechs Standorten rund um die 300 Mitarbeiter beschäftigt – Zahlen, von denen Ende der Siebziger Jahre noch nicht einmal geträumt werden durfte und die uns heute mit großen Stolz erfüllen.“, sagen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Philipp Atzert und Thomas Weber. Seit diesem Frühjahr sorgt ein neues Führungsteam in den Häusern an den Standorten Fulda und Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) für frischen Wind im Unternehmen: Markus Dörmbach hat die operative Geschäftsleitung für das Volkswagen Zentrum Fulda übernommen, Andreas Wätjen für das Audi Zentrum Fulda sowie Stefan Vey für das Autohaus Schlüchtern. Alle neuen Führungskräfte verfügen über langjährige Branchenkenntnis und fühlen sich dem Unternehmen eng verbunden. Aufgabe der neuen Standortleiter wird es nun sein, die neue Gesamtstrategie der Gruppe in die einzelnen Autohäuser zu transferieren und dort entsprechend den Besonderheiten des jeweiligen Standortes umzusetzen. „Ich bin froh, dass unsere Führungsriege so engagiert und motiviert ist, geschlossen durch die Krise zu gehen.“, resümiert Thomas Weber.
Krise als Chance
„Der Autohandel unterliegt derzeit einem enormen Wandel, den wir allerdings als große Chance begreifen.“, sagt Philipp Atzert, geschäftsführender Gesellschafter der atzert:weber Holding und zuständig für die Unternehmensstrategie. „Um unser Unternehmen fit für die Zukunft zu machen, haben wir sämtliche Prozesse hinterfragt und uns strukturell, wie personell neu ausgerichtet.“, so Atzert. Eine wichtige Stellschraube ist dabei die Hinwendung zum Kunden: „Wir haben unsere Abläufe vereinfacht und konsequent an die Bedürfnisse der Kunden angepasst.“, berichtet Thomas Weber, geschäftsführender Gesellschafter der atzert:weber Holding und zuständig für das operative Geschäft. „Das beginnt bei einer besseren Erreichbarkeit, geht über kürzere Wartezeiten und flexiblere Leistungen bis hin zur Stärkung der Kunden-Mitarbeiter-Beziehung und Mitarbeiterbindung. Eben ganz so, wie der Kunde es erwartet.“, so Weber weiter. Insgesamt liegt aber bei atzert:weber der Fokus bei den Menschen – ganz gleich, ob Kunde oder Mitarbeiter.
15 Jahre Autohaus atzert:weber
Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Die Servicewerkstätten sind voll ausgelastet und im Privat- wie Geschäftskundensegment rollen wieder mehr Fahrzeuge vom Hof. Dafür lässt sich das atzert:weber-Team immer wieder interessante Kundenaktionen für den Vertrieb und Service einfallen, ein aktuelles Beispiel ist der Fahrzeug-Urlaubscheck zum halben Preis bis zum 31.07.2018. +++ pm/ja

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