Nahles hätte gegen Merkel keine Chance

Angela Merkel (CDU)
Angela Merkel (CDU)

Berlin. SPD-Chefin Andrea Nahles ist bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz in der Bevölkerung auf einen neuen Tiefpunkt gesunken. Wenn die Bundesbürger ihre Kanzlerin direkt wählen könnten, läge Angela Merkel jetzt im Zweikampf mit Nahles bei 50 Prozent (+ 1 Prozent gegenüber der Vorwoche), Nahles käme nur noch auf zwölf Prozent (- 1 Prozent). Wenn Olaf Scholz gegen Merkel anträte, würden ihn 20, die Kanzlerin 44 Prozent wählen. „Nahles ist bei den Deutschen auch nach der Übernahme des SPD-Vorsitzes genauso unbeliebt wie einer ihrer Vorgänger, Kurt Beck“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL. Im August 2008 kam Beck mit elf Prozent in der Forsa-Umfrage auf den bisher schlechtesten Wert eines potentiellen SPD-Kanzlerkandidaten.

Forsa: Grüne und Linke stärker

Grüne und Linke sind laut neuer Forsa-Umfrage stärker geworden. Gegenüber der Vorwoche verbessern sie sich um jeweils einen Prozentpunkt, die FDP verliert einen Prozentpunkt und liegt wieder bei acht Prozent, so die Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv. Bei Union, SPD und AfD gibt es keine Veränderung. Die Ergebnisse im Einzelnen: CDU/CSU 33 Prozent (Bundestagswahl 32,9 Prozent), SPD 18 Prozent (20,5 Prozent), FDP 8 Prozent (10,7 Prozent), Grüne 13 Prozent (8,9 Prozent), Linke 10 Prozent (9,2 Prozent), AfD 13 Prozent (12,6 Prozent). 5 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2 Prozent). 24 Prozent sind laut der Umfrage unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler: 23,8 Prozent). Die Daten wurden vom 22. bis 25. Mai 2018 unter 2.002 Befragten erhoben. +++


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