Gut 40 hessische Produzenten boten zum anstehenden Weihnachtsfest 375 000 Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt, aus eigenem Anbau an. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, war dies ein deutlicher Rückgang gegenüber der letzten Zierpflanzenerhebung 2012. Damals produzierten knapp 50 Betriebe fast 600 000 Weihnachtssterne.
Insgesamt wurden 2017 in Hessen rund 200 Betriebe ermittelt, die auf 210 Hektar (ha) Grundfläche Zierpflanzen kultivierten. In Hessen am bedeutsamsten war der Anbau von Schnittblumen und Zierkürbissen (114 ha) sowie Zimmer-, Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden, die auf 84 ha produziert wurden. Auf den weiteren 12 ha wurden beispielsweise Jungpflanzen, Sämereien und Knollen angebaut.
Unter den kultivierten Zimmerpflanzen (Jahresproduktion 1,8 Millionen Stück) waren die Weihnachtssterne die bedeutendste Art, gefolgt von Narzissen (Narcissus, 295 000 Stück). In Hessen stärker verbreitet waren Pflanzenarten, die als Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden genutzt wurden (Jahresproduktion 16,0 Millionen Stück). Hier wurden allein 4,2 Millionen Viola (z. B. Stiefmütterchen, Veilchen, Duftveilchen), 2,7 Millionen Heidegewächse (wie Calluna (Besenheide)) oder Erica (gracilis (Glockenheide), carnea) sowie 2,1 Millionen Stück Geranien (Pelargonium) ermittelt.
Trotz des generellen Rückgangs des Zierpflanzenanbaus im Vergleich zum Erhebungsjahr 2012 (260 Betriebe mit 316 ha Grundfläche) stieg die Fläche mit sogenanntem geschützten Anbau (Anbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, einschließlich Gewächshäusern) um 5 ha auf 48,5 ha an. +++

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